Test
3
09.01.2020

Fazit
(3.5 / 5)

Die Soma Laboratory Lyra-8 ist fraglos ein ganz außergewöhnlicher Synthesizer, bei dem es weniger um das Thema Synthese, sondern mehr um die haptische Spielbarkeit und den experimentellen Charakter geht. Auch der unmittelbare haptische Zugriff auf sämtliche Parameter der Klangerzeugung trägt selbstverständlich viel dazu bei, dass sich der Lyra unter den Fingern seiner Spieler/in ausgesprochen organisch manövrieren lässt. Ein bisschen zurück bleibt dahinter die eigentliche Klanglichkeit, denn die Lyra neigt – anders als ihr Name vermuten lässt – eher zu etwas raueren, bisweilen sogar krachigen Klangepisoden. Es sind also eher die verzerrten und dystopischen Szenerien in die man hier eintaucht und weniger der sphärische Wohlklang. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist es ein ausgesprochen spannender Weg, den der Entwickler „Vlad Kreimer“ hier beschreitet. Antesten lohnt sich in jedem Fall – alleine schon, um mal ein Gefühl für diesen unkonventionellen Ansatz des Spielens am Instrument zu erhalten.

  • Pro
  • Innovatives Konzept
  • Attraktives Design
  • Taktiler Zugriff auf alle Parameter
  • Viele externe Modulationspunkte
  • Contra
  • Klangliches Spektrum relativ überschaubar
  • Delay mit deutlicher Rauschfahne
  • Leichte Crossmodulation / Übersprechen in den oberen Lagen
  • Features
  • 8 Stimmen / Oszillatoren
  • Jede Stimme ist in weiten Bereichen frei stimmbar
  • Dreieck/Rechteck Wellenform-Mix und FM-Modulation pro Stimmenpaar einstellbar
  • AD-Hüllkurve pro Stimme mit langsamer und schneller Reaktionszeit
  • Hyper LFO für Vibrato- und Delay-Modulationen
  • Schaltbarer Feedback-Weg
  • Mod Delay mit zwei Delay-Lines und LFO-Modulation
  • Drive-Stufe mit Wet/Dry Regler
  • spielbar über 2 Metallkontakte pro Stimme
  • Audio Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • External Input: 6,3 mm Klinke
  • Hold Gate: 6, 3 mm Klinke
  • CV Delay: 6,3 mm Klinke
  • CV Voices: 6,3 mm Klinke
  • Abmessungen (B x T x H): 266 x 266 x 62 mm
  • Gewicht: 2.5 kg
  • Farben: Erhältlich in schwarzer und weißer Ausführung
  • Inkl. externem Netzteil (12 V DC)
  • Preis
  • Soma Laboratory Lyra-8: Ca. 699 € (Straßenpreis, Stand: 09.01.2020)
Veröffentlicht am 09.01.2020

Video

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Innovatives Konzept
  • Attraktives Design
  • Taktiler Zugriff auf alle Parameter
  • Viele externe Modulationspunkte

  • Klangliches Spektrum relativ überschaubar
  • Delay mit deutlicher Rauschfahne
  • Leichte Crossmodulation / Übersprechen in den oberen Lagen

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