Test
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12.09.2017

Soundboks Proboks Test

Aktiver Mixer/Splitter

Helferlein mit kleinen Schwächen

Die Soundboks, der wahrscheinlich lauteste batteriebetriebene Bluetooth-Speaker der Welt, hat einen kleinen Freund an die Seite bekommen, die Proboks. Mit diesem akkugespeisten Splitter können Signale via XLR, Klinke, Cinch und Mikrofon an bis zu sechs Soundboksen weitergeleitet werden. Party In- und Outdoor, natürlich Stromnetz-unabhängig. Auch echter Stereobetrieb ist damit möglich. Was hat die kleine Kiste sonst noch drauf? Wir verraten es im nachfolgenden Testbericht.

Details

Proboks ist ein aktiver mobiler Mixer-Splitter-Wandler, der speziell für den Betrieb mehrerer Soundboks-Lautsprecher des gleichnamigen Herstellers entwickelt wurde. Er leitet verschiedene Klangquellen an bis zu sechs angeschlossene Soundboksen weiter. Eine Soundboks gibt Musik zwar stereo wieder, da sich die Speaker in einer gemeinsamen Kiste befinden, kommt die Stereophonie jedoch nicht zum Tragen. Und zwei Soundboksen geben die Musik auch nur zweimal „links und rechts“ wieder. Mit der Proboks ist jedoch echter Stereobetrieb für Lautsprecher beider Generationen möglich.

Das kompakte Gerät ist 10,4 x 9,3 x 5,0 Zentimeter klein, etwa 400 Gramm leicht und zitiert mit seiner extravaganten Form das Soundboks-Logo. Eine stabile Montage an die Soundboksen, etwa das Anklemmen an die Griffmulden, ist nicht vorgesehen, man stellt die Proboks mit ihren vier abgerundeten Gummifüßen einfach auf den Speaker oder eine andere gerade Oberfläche. Es gibt drei Stereoeingänge: Ministereoklinke, Cinch und zwei kombinierte XLR/Klinke-Buchsen. Letztgenannte können von Line- (stereo, 0 dB) auf Mikrofonmodus (zweimal mono, +20 dB) geschaltet werden, um ausreichende Vorverstärkung für Kondensatormikrofone zu gewährleisten. Einen Gain-Regler gibt es leider nicht. Im Lieferumfang enthalten sind zwei jeweils drei Meter lange dünne Miniklinken-Stereokabel, ein Mikro-USB-Ladekabel und eine Bedienungsanleitung.

Die sechs Outputs sind als Miniklinken-Stereobuchsen ausgelegt. Je zwei dienen als Ausgänge für den linken und für den rechten Kanal. Zwei weitere Ausgänge sind als Stereo-Outputs konzipiert. Zum Schutz der Soundboksen verfügt die Proboks über einen automatischen Lautsprecherschutz, der das Ausgangssignal bei Audioverzerrungen abschaltet.

Das Laden des LiFeP04-Akkus via USB dauert acht Stunden. Der Hersteller gibt eine Betriebsdauer von etwa 50 Stunden an. Eingeschaltet wird die Proboks über einen Schalter auf der Rückseite. Die dreifarbige LED leuchtet grün im Standby-Modus, blau bei erkanntem Eingangssignal und rot, wenn die Batterieladung unter zehn Prozent sinkt. Leider ist diese Vorwarnung die einzige Anzeige für den Akkustand. Allerdings kann man die Proboks auch per USB-Powerbank oder -Ladestecker mit Strom versorgen.

Pro & Contra

  • Anschluss von sechs Soundboksen
  • Soundboks-Stereobetrieb
  • integrierter Lautsprecherschutz
  • kompakt und robust
  • lange Akkulaufzeit

  • weder Gain- noch Klang- oder Lautstärkeregelung
  • rauschende Mikrofonvorverstärker
  • bei Verwendung von Mikrofonen nur Monobetrieb
  • Soundboks-Anschluss nur via Miniklinkenstecker
  • Preis

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