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16.07.2019

Stairville Pixel Panel 440 RGB MKII Test

LED-Bar für Lauflicht- und Deko-Effekte

Stairville Pixel Panel 440 MKII ist eine RGB-LED-Bar für leuchtstarke Lichteffekte in Musikclubs, Discotheken und weiteren Veranstaltungsräumen. Automatikprogramme bieten zahlreiche Lauflichter. Ebenso können die LEDs per DMX angesteuert werden. Auch Pixelmapping ist möglich. Überdies kann die Dekoleuchte mit ArtNet in ein Netzwerk eingebunden werden. Näheres wird der Praxistest zeigen.

Details

Der erste Eindruck

Das Stairville Pixel Panel 440 MKII ist eine Effekt-Bar aus dem preislichen Mittelfeld. Einige Besonderheiten macht sie auch für professionelle Anwender interessant. Stattliche 160 LEDs sind verbaut. Die Dekoleuchte ist ArtNet-fähig. Und verwendet man die mitgelieferten Verbinder, können mehrere Bars exakt in einer Reihe montiert werden.

Die Front des schwarzen Aluminium-Druckgussgehäuses besteht ausschließlich aus vier Reihen à 40 LEDs. Im ausgeschalteten Zustand wirkt die darüber befindliche Abdeckung leicht milchig. Die übrigen Seiten des Gehäuses sind schlicht schwarz. An einem auf der Rückseite befindlichen Montagebügel, der drei 12-mm-Bohrungen aufweist, kann das Pixel Panel aufgehängt oder auf einem Stativ befestigt werden. Der Neigungswinkel der Befestigung ist einstellbar. Auch in der Waagerechten kann die Position des Montagebügels variiert werden.

An jedem Pixel Panel befinden sich außen zwei Führungsschienen. Die Schienen zweier benachbarter LED-Bars können mit einer metallenen Befestigungslasche fest verschraubt werden. So erhält man eine beliebig verlängerbare Reihe von LEDs. Das Pixel Panel hat mit Bügel die Maße 118 × 1000 × 123 mm und wiegt 4 kg. Im Lieferumfang enthalten ist außer dem Scheinwerfer mit Stromkabel ein dreipoliges DMX- sowie ein CAT6-Netzwerkkabel.

Innere Werte

Die Lichtquelle des Stairville Pixel Panel 440 RGB MKII besteht aus 160 SMD-RGB-LEDs. Der Abstrahlwinkel beträgt 120°. Gedimmt werden kann von 0 bis 100 %. Der Stroboskop-Effekt ist einstellbar von 0 bis 25 Hz. Das Steuerprotokoll DMX 512 kann per DMX-Kabel oder mit ArtNet übertragen werden.

An DMX-Modi stehen ein 8-Kanal- sowie ein 480-Kanal-Modus zur Verfügung. Die Leistungsaufnahme beträgt 90 Watt. Als Versorgungsspannung werden 100 - 240 V bei 50/60 Hz benötigt. Der Effekt-Strahler weist die Schutzart IP20 auf.

Anschlüsse und Bedienelemente

Sämtliche Anschlüsse und Bedienelemente befinden sich auf der Gehäuserückseite, links die Eingänge und rechts die Ausgänge. Power-In und -Out sind zwei verriegelbare Power-Twist-Buchsen mit einem Sicherungshalter am Power-In.

Verbaut ist eine träge Sicherung, 5 x 20 mm groß, 3,15 A, 250 V. Zur DMX-Ansteuerung sind XLR-Ein- und Ausgänge vorhanden, jeweils 3- und 5-polig ausgeführt. Für die ArtNet-Anbindung gibt es je eine RJ45-Ein- und eine Ausgangsbuchse. Last but not least befindet sich an der Gehäuserückseite eine Safety-Öse.

Pro & Contra

  • starke Leuchtkraft
  • beeindruckender Strobo-Effekt
  • viele unterschiedliche Auto-Programme mit Lauflicht-Effekten
  • keine hörbaren Betriebsgeräusche
  • Pixelmapping
  • ArtNet-fähig
  • 3- und 5-polige DMX-Anschlüsse
  • Verbinder zur exakten waagerechten Fixierung mehrerer Module
  • variable Montagebügel
  • Safety-Öse
  • gut zugänglicher Sicherungshalter

  • keine Bedienungsanleitung beiliegend

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