Hersteller_Studiologic KC_Keyboard_Controller KC_Hammermechanik KC_einfach
Test
3
21.01.2010

Schon beim Auspacken wird eines deutlich: Die Studiologic Numa-Reihe setzt sich nicht nur mit einem klangvollen Namen, sondern auch äußerlich stark von der Konkurrenz ab. Keine Hebelchen und Schalter, Knöpfchen und Wippen, die den Kunden optisch von der Allmacht des Controllerkeyboards überzeugen wollen. Die Numa-Reihe ist einfach und schlicht, aber attraktiv. Das Gehäuse des Nero ist  sehr solide und besteht aus poliertem Kunststoff, die Bedienungselemente sind unauffällig am linken Rand untergebracht. Unauffällig deshalb, weil die Funktionstasten, die Navigation und das virtuelle Drehrad über moderne, ultraflache Sensortechnik verfügt und daher keinen extra Platz benötigen. Das erinnert schon ein wenig an den iPod Nano, dessen virtuelles Scrollrad die Gemeinde schon seit Längerem fasziniert.

Black or White ?
Die Ausführung „Nero“ (italienisch = schwarz) lässt keinen Zweifel daran, welche Zielgruppe Fatar im Visier hat. Hier wird ganz klar auf edlen schwarzen Klavierlack eines Konzertflügels angespielt. Numa Nero ist also eine Farbvariante, das "Standardmodell" der Numa-Serie ist nämlich schneeweiß.

Customize your Numa!
Auf der Webseite (www.numaworld.it) von Studiologic ist allerdings zu erfahren, dass das Instrument auch „customized“ ausgeliefert werden kann. Unter dem Menüreiter „NUMAiD“ kann der Kunde zwischen bestimmten Farben und Ausführungen wählen und sogar werksseitig individuelle Schriftzüge auf sein Instrument anbringen lassen.

Anschlüsse des Numa Nero

Neue Wege beschreitet Studiologic auch bei den Anschlüssen, die im Falle des Numa Nero an der linken Seite des Instrumentes angebracht sind:

MIDI Out
Control Jack 1 frei definierbar
Control Jack 2 frei definierbar
USB
Power Plug

Hier befindet sich auch die einzige Spielhilfe des Numa Nero: ein blau beleuchtetes Modulationsrad. Ob sie dort wirklich sinnvoll ist, wage ich indes zu bezweifeln, da ich mich schon ganz schön strecken muss, um das Rad und die oberste Oktave des Numa Nero gleichzeitig zu bedienen.

Das Modell Numa Nano (griechisch = Zwerg) ist die "Lightversion" der Numa Serie. Es ist wortwörtlich mit 11 Kg das wesentlich leichtere und handlichere Modell, das anstatt der hochwertigen Holzkerntastatur lediglich eine 88 Tasten Kunststoff-Hammermechnik verwendet. Ansonsten ist das Nano aber fast baugleich mit den "großen" Numas.
In Sachen Äußerlichkeiten bleibt beim Numa Nano alles beim Alten und Bewährten: Die Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite und die Spielhilfen links auf der Oberfläche.

Pro & Contra

  • Numa Nero
  • Edles Design
  • Spitzen-Pianotastatur
  • Einfache Bedienung
  • Numa Nano
  • Gute Allround-Tastatur
  • Kompakt und leicht
  • Einfache Bedienung

  • Numa Nero
  • Relativ hohes Gewicht
  • Spielhilfe an der Außenseite
  • Oberfläche empfindlich gegen Kratzer
  • Numa Nano
  • im Vergleich zum Nero leichte Abstriche beim Tastaturkomfort

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