Gitarre Hersteller_TREX
Test
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12.03.2018

T-Rex 8 Ball 20th Anniversary Test

Dual Octaver Effektpedal

Aus eins macht drei - Donnergroll und Sirene

Der T-Rex 8 Ball ist ein Dual Octaver aus der 20th Anniversary Serie des dänischen Effektpedal-Herstellers. Das Pedal kann mit einem schnellen und präzisen Tracking und polyphoner Pitch-Erkennung aufwarten, die auch Akkordspiel erlaubt.

So weit die Angaben des Herstellers. Ob und wie das Pedal diese Vorgaben umsetzt, wird der folgende Test zeigen. Falls Sound, Performance und Funktionsumfang tatsächlich so ausfallen, wie auf der Website angepriesen, sind die geforderten 99 Euro sehr gut angelegtes Kapital.

Details

Gehäuse/Optik

Das T-Rex 8 Ball Pedal wird im schwarz lackierten Metallgehäuse geliefert, es ist mit 328 Gramm recht leicht und kommt im Standard-T-Rex-Format mit der Gehäusegröße BB (99 x 123 x 50 mm). Vier schwarze Regler stehen zum Einstellen der unterschiedlichen Oktav-Lautstärken bereit, dazu kommt ein kleines schwarzes Poti für das komplette Mischungsverhältnis (Mix). Der 8 Ball verfügt über zwei Oktav-Einstellungen (A und B), die mit dem rechten Fußschalter umgeschaltet werden. Die LEDs zwischen den oberen beiden Reglern geben Auskunft darüber, welcher Modus angewählt ist. Zum Aktivieren des Effekts dient der linke Fußschalter mit dazugehöriger Status-LED, die entsprechend leuchtet.

An der Stirnseite sind die drei Anschlussbuchen untergebracht: Input, Output und der Anschluss für ein externes Netzgerät. Der 8 Ball kann alternativ dazu auch mit einer 9V-Batterie betrieben werden, allerdings ist bei einer Stromaufnahme von 145 mA angeraten, mit einem Netzteil zu arbeiten. Der Grund für den höheren Strombedarf ist die digitale Klangerzeugung, allerdings hat das Pedal eine Analog Dry Through-Schaltung, das Direktsignal durchläuft also nicht den digitalen Schaltkreis und bleibt zur optimalen Klangausbeute immer auf dem analogen Weg. Das digital erzeugte Effektsignal wird dem Direktsignal dann hinzugemischt. Dementsprechend ist das Pedal natürlich auch mit einer True-Bypass-Schaltung ausgestattet.

Bedienung

Der 8 Ball hat mit A und B quasi zwei unterschiedliche Octaver-Kanäle an Bord, die identisch bestückt sind. Dem Originalsignal kann eine Oktave nach oben und nach unten hinzugefügt werden, für jede Oktave steht ein Regler zur Verfügung, mit dem die Lautstärke des hinzugefügten Signals eingestellt wird. Mit dem A/B-Schalter wird dann zwischen den beiden Kanälen gewechselt. Das komplette Mischungsverhältnis bestimmt der kleine Mix-Regler. Ist er nach links gedreht, hört man kein Effektsignal, bei komplettem Rechtsanschlag hat das oktavierte Signal maximalen Pegel, allerdings kommt immer noch ein geringer Anteil des Direktsignals durch.

Die Bedienung ist simpel und übersichtlich, bis auf die Einstellung des Mix-Reglers, hier hätte man besser eine Variante mit einem weißen Strich auf der Kopfseite nehmen sollen, denn die Einstellung des komplett schwarzen Potiknopfes mit der kleinen Markierung ist nicht gut sichtbar.

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Audiobeispiele

Pro & Contra

  • schnelles Tracking (auch bei Bendings, Whammy Bar Aktionen)
  • polyphon
  • saubere Tonerkennung bei Akkorden
  • Sound
  • zwei individuelle Kanäle
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis

  • keins
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