Gitarre Hersteller_TREX
Test
1
18.03.2009

Konstruktion:

Der Wirbelwind stürmt gut abgesichert im robusten Alugehäuse, auf dessen oberem Ende eine kleine blaue Status-LED den aktuellen Stand der Dinge signalisiert. Zwei kleine Plastik-Drucktaster sind für die Wahl zwischen Chorus und Flanger sowie zwischen Light und Heavy zuständig. Damit wäre die fragile Abteilung der Drucktaster und Lämpchen aber auch schon abgehakt.

Die fünf regelbaren Parameter des Twisters hingegen sind mit stabilen Chickenhead-Potis zu bedienen, und zum An- und Ausschalten gibt es einen trittfesten Fußtaster aus Metall. Chorus und Flanger lassen sich mit Depth, Level, Regen(... eration), Tone und Rate den individuellen Hör- und Spielgewohnheiten entsprechend gestalten. Ein besonderes Extra ist an der rechten Gehäuseseite zu bewundern: Ein kleines Poti schnellt auf leichten Druck aus seinem Versteck und zeichnet für die manuelle Anpassung des Eingangspegels verantwortlich. Für die bessere Orientierung ist dieses Feature mit einer roten Peak-LED ausgestattet, die bei zu hohem Eingangspegel aufleuchtet.

Auch die Anschlussbuchsen auf der Gehäusevorderseite lassen aufmerken, denn es gibt zweierlei Ausgänge.So ist auch Stereobetrieb kein Problem, was besonders bei Chorus-Modulationen sehr schöne Ergebnisse liefern kann. Sei es im Studio oder auch für diejenigen unter uns, die für den Livebetrieb ein Stereosetup ihr Eigen nennen. Des Weiteren findet man dort eine Eingangsbuchse und den Anschluss für das Netzgerät. Das für den optionalen Batteriebetrieb zuständige Fach befindet sich an der Unterseite. Doch bei dem Twister handelt es sich um einen richtigen Stromfresser. So wird der Verwendung eines 9V-Blocks in diesem Gerät eine Halbwertszeit von nur 30-60 Minuten vorausgesagt. Deswegen führt kein Weg an dem Erwerb eines Netzteils vorbei. T-Rex empfiehlt das „Powertool 9“.

 

Die Parameter:

  • Depth: Mit diesem Regler wird der Effekt dem Originalsound je nach Gusto mehr oder weniger beigemischt.
  • Rate:    Von einem langsam rotierenden Effekt bis hin zum wahren Wirbelsturm – dieser Regler bestimmt den Abstand zwischen Wellenberg und Wellental.
  • Level: Dieses Poti ist zuständig für die Anpassung der Ausgangslautstärke.
  • Tone: Wer es etwas vintagemäßiger mag, kann für einen weicheren Sound den Höhenanteil mit diesem Tool stufenlos reduzieren.
  • Regen: Nein, kein Unwetter, auch wenn es naheliegt. Regen ist eine Abkürzung für Regeneration und bestimmt die Länge des Feedbacks im Flanger-Modus.


Der Chorus/Flanger-Knopf schaltet zwischen beiden Effekten hin und her, der Light/Heavy-Knopf ist neben dem Depth-Regler eine weitere Möglichkeit, die Effektintensität zu bestimmen.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Verarbeitung
  • Erhaltung des Gitarrensounds
  • Variationen innerhalb der Effekte
  • Stereobetrieb
  • Sound
  • Preis- / Leistung

  • nur eine Einstellung abrufbar

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