Vocals_Effektgeräte
Test
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15.06.2011

DETAILS

Alle Voicetones residieren im gleichen schwarzen Metallgehäuse, als wesentliches Unterscheidungsmerkmal haben die Produktdesigner die jeweilige Farbe der Design-Elemente und des großflächigen Gummifußes gewählt – sicherlich zur hellen Freude der TC-Marketingabteilung. Beim T1 kommt ein sonniges Gelb zum Einsatz. 

Über eine XLR-Buchse auf der Kopfseite erhält das T1 ein Mikrofonsignal, welches von einem Vorverstärker (Signal-Rauschspannungsabstand >104 dB) in seinem Pegel erhöht werden kann. Als Pegelindikator dient eine zweifarbige LED. Ein flaches Poti an der linken Flanke des Voicetones regelt die Höhe der Verstärkung. Ganz auf Minimum gedreht, akzeptiert der Bodentreter ebenso Signale im Line-Level. Auch phantomgespeiste Schallwandler bleiben nicht außen vor – der T1 verschickt dauerhaft 48V Speisespannung. Wird ein TC Helicon MP-75 als Mikrofon eingesetzt, lässt sich mit Hilfe des Mic-Control-Schalters eine Funktion aktivieren, die es ermöglicht, den Effekt per Drucktaster im Mikrofon zu aktivieren - über die Notwendigkeit bei einem Kompressor/De-Esser lässt sich sicher streiten. Das bearbeitete Signal verlässt das Gerät mono über einen symmetrischen XLR-Ausgang. Eine Buchse für das externe Netzteil und den USB-Anschluss machen die Angabe der Verbindungen zu Außenwelt komplett. Wermutstropfen: Außer für Firmware-Updates liegt der USB so gut wie brach – die Implementation ist also gelinde gesagt „nicht sonderlich üppig”.

Um die mittige Aktivitäts-LED zum Leuchten zu bringen, muss der verbaute Fußtaster heruntergetreten werden. Nun stehen dem Nutzer drei Bedienelemente zur Verfügung: Ganz links findet sich ein “Shape”-Regler, hinter welchem sich ein Equalizing versteckt, mittig der Regler für die kombinierte Intensität von Kompression und De-Essing. Ganz außen bietet der “Warmth”-Taster seine Dienste an und verleiht dem Signal ein wenig mehr Fülle. Dass dies nicht per schnödem Equalizer geschieht, verraten TC im kleinen Manual, die genaue Technik bleibt aber “geheim”. Es ist jedoch davon auszugehen, dass hier mit gezielter und psychoakustisch optimierter Verzerrung gearbeitet wird. 

TC Helicon Voicetones

Mit dem Fuß eine Oktave singen? Das geht? Ja, sogar noch viel mehr – mit dem Voicetone D1 und den anderen Voicetones!

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • sinnvolle Parameterverknüpfung
  • Bedienbarkeit

  • Möglichkeit zur stärkeren Einflussnahme auf die Bearbeitung wünschenswert

Gehört zu dieser Serie

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