Test
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14.12.2017

the box PA 12 DSP Test

Aktive Zweiwege-Box

Potenter Alleskönner mit digitaler Soundbearbeitung

Die Thomann-Marke the box hat mit der PA 12 DSP einen Allrounder für kleine Budgets an den Start gebracht. Das kompakte Aktiv-Zweiwege-System mit 12-Zoll-Woofer dient nicht nur als potente PA mit Zweikanal-Mixer und Digitalprozessor, sondern auch als Monitorbox und kostet nicht einmal 200 Euro. Wie sich der Neueinsteiger gegen die etablierte Konkurrenz bewährt, erfahrt ihr hier.

Details

Die Box hat ein funktionales, doch schickes Bassreflex-Gehäuse aus schlagfestem Kunststoff mit integriertem Aufsatz für das 1-Zoll-Horn. Ein mit Schaumstoff unterfütterter Metallgrill schützt den zwölfzölligen Basstreiber vor Beschädigungen. Damit soll die PA 12 DSP einen Schalldruck von maximal 128 dB auf einem Frequenzgang zwischen 50 Hz – 20 kHz erreichen. Fünf M10-Flugpunkte sind ins Gehäuse eingelassen, je zwei an den Seiten und auf dem Deckel, einer auf dem Boden. Der obligatorische 35-Millimeter-Flansch ist arretierbar; vier große, verschraubte Gummifüße sorgen für vibrationsfreien Stand. Die drei massiven Handgriffe für die 17 Kilogramm leichte Box befinden an den Seiten und auf dem Deckel. Das Gehäuse besitzt hinten eine 45-Grad-Schräge, so dass die PA 12 DSP als Floorwedge ausgerichtet werden kann.

Der Verstärker ist samt der Bedienelemente versenkt auf der Rückseite angebracht. Die Schmelzsicherung befindet sich in einem Fach über der Netzbuchse und ist fix gewechselt. Die beiden Eingangskanäle sind mit einer Kombo-Buchse nebst Gain-Regler bestückt, Kanal 2 besitzt zusätzlich einen Miniklinken-Input. Ein XLR-Ausgang schleift die Eingangskanäle vor der DSP-Bearbeitung an eine weitere Box durch.

Über der Eingangsmatrix befindet sich das beleuchtete Display mit Encoder für die Bedienung des DSPs. Das Startbild zeigt Lautstärke, Limiting oder Clipping beider Eingangskanäle getrennt an. Via Encoder kann die Lautstärke zwischen -60 bis +10 Dezibel geregelt werden. Per Knopfdruck kommen wir ins Submenü, die Struktur ist in der Bildstrecke zu sehen. Es umfasst zum Beispiel die Wahl zwischen PA oder Monitor, einen Dreiband-EQ (±12 Dezibel), Lowcut-Filter für den Betrieb mit externem Subwoofer und ein Delay (bis 16 Millisekunden) für den Daisy-Chain-Betrieb.

Pro & Contra

  • fetter Sound
  • große Leistungsreserven
  • kompakt und leicht
  • Inputs für DI, Line und Mic
  • als PA und Monitor einsetzbar
  • sinnvolle Werkspresets

  • harte Höhen
  • Grundrauschen

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