Hersteller_NativeInstruments
Test
5
03.12.2012

Fazit
(4.5 / 5)

Native Instruments Traktor Kontrol Z2 ist ein toller, vielseitiger Zweikanal-Hybrid-Mixer. Er klingt gut und hat ein Traktor Scratch-zertifiziertes USB-Audio-Interface im Bauch, das man gut mit niedrigen Latenzen betreiben kann. Er punktet mit einem ergonomischen Layout und durchdachtem Workflow. Die Verarbeitung ist ansprechend, die Bedienelemente fühlen sich gut an und erledigen präzise die ihnen anvertrauten Aufgaben – egal ob Standalone oder im Verbund mit Traktor. Besonders das Zusammenspiel zwischen externen und internen Signalquellen weiß zu gefallen. Primär konzipiert für angehende und erfahrene Turntablisten und CDJ-User, überträgt der Kontrol Z2 liebgewonnene Arbeitsabläufe unter Verwendung potenziell bereits vorhandenen Equipments ins digitale Zeitalter. Scratcher freuen sich zudem über Innofader, Curve-Controls, Reverse Switch und bis zu acht Cuemarker, MCs und Performer über eine autonome Mikrofon/Aux-Sektion, die sich optional auch durch Traktor routen lässt. Mixjockeys, Cuejuggler und Schleifenbinder werden sicher die unabhängig vom Software-Betrieb operierenden Kanalfilter, Hotcue-Buttons, sowie die neuen Macro-FX und den Fluxmode begrüßen. Auch können die (Remix-) Decks C und D via Volume-Poti eingeblendet werden. Der Zugriff vom Mixer aus ist in jedem Fall gut gestaltet, was auch für die Navigation und den Rest der Kreativfunktionen gilt. Dank variabler LED Ketten, Loop-Displays und Farbcodierungen in der Loop- und Sampler-Sektion behalten auch Greenhorns den Durchblick.

Allgemein profitiert das Pult davon, ausgesuchte Funktionen „right-by-hand“ zu liefern, statt mit Knöpfen zu erschlagen. Wem es indes nach tiefergehenden Steuermöglichkeiten dürstet, der kann über den integrierten USB-Hub seinen F1 oder X1 anklemmen und ab dafür. Ich habe zwar noch ein paar Punkte auf der Wunschliste, zum Beispiel Flux beim Scratchen, dedizierte Transportbuttons und Preview-Knöpfe für Deck C/D, doch eines ist klar: In der Summe sind 779 Euro für das Z2-Paket ein fairer Preis, denn es ist ja auch ein komplettes Timecode-Set und eine Vollversion von Traktor dabei, die im Mitbewerberfeld extra zu erstehen wäre, außer bei Rane, aber da kostet der Mixer fast dreimal so viel. Und so freue ich mich abschließend, diesen tollen Mixer mit 4,5 Sternen auszeichnen zu dürfen, eine Kaufempfehlung auszusprechen und gespannt darauf zu warten, wann denn wohl der erste Vierkanal-Clubmixer Marke Native Instruments vom Stapel rollt; „Z4“ lässt grüßen…

  • Pro
  • Sehr guter Workflow
  • Nahtloses Zusammenspiel interner und externer Quellen
  • Sehr gute Audioeigenschaften
  • Ansprechendes Design
  • Stabiler Betrieb auf niedrigen Latenzen
  • Neuer Flux-Modus und Macro-FX
  • Skalierbarkeit des Zugriffs auf Software-Funktionen
  • USB-Hub
  • Mehrwert durch Sample-Decks mit Lautstärke-Potis
  • Allgemein gutes visuelles Feedback
  • Loop-LED-Displays
  • Einsteigerfreundliches, effizientes Layout
  • Contra
  • Kein Flux-Scratching
  • Keine dedizierte Transportsektion und Cue-Tasten für Deck C/D
  • Teilweise Kunststoff-Potistifte
  • Features
  • Integriertes USB-Audiointerface mit maximal 24 Bit & 48 kHz
  • Robustes Gehäuse aus Aluminium
  • Ergonomisches Design und Layout nach Industriestandard
  • 3-Band-EQ und eigener Filter pro Kanal
  • Präzise High-End-Drehregler und Buttons plus Premium-Fader von Inno-Fader
  • Regler für XF Curve und Schalter für XF Umkehrung
  • 4 mehrfarbige Trigger-Buttons für Remix Decks/Cue Points
  • LED-Display für Loops
  • Integrierter 2-fach USB-Hub mit Stromversorgung für z.B. TRAKTOR KONTROL F1 oder X1
  • Inklusive Vollversion der TRAKTOR SCRATCH PRO 2.5-Software
  • Timecode-Control-Medien (CD, Vinyl) sind im Lieferumfang enthalten
  • Macro FX für Sound-Manipulation mit den gesamten TRAKTOR-Effekten - bedienbar mit nur einem Drehregler
  • Flux-Modus für maximale Kreativität und punktgenaues Timing während der Performance
  • Post-Fader-Effekte mit der TRAKTOR Effects-Suite
  • Eingänge: Kanal A, B und AUX jeweils 2x Cinch
  • Mikrofon 6,3 mm Klinke
  • Mainausgänge XLR und Cinch
  • Booth 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang sowohl 3,5 mm als auch 6,3 mm Klinke
  • Preis: 799 Euro UVP
Veröffentlicht am 03.12.2012

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Sehr guter Workflow
  • Nahtloses Zusammenspiel interner und externer Quellen
  • Sehr gute Audioeigenschaften
  • Ansprechendes Design
  • Stabiler Betrieb auf niedrigen Latenzen
  • Neuer Flux-Modus und Macro-FX
  • USB-Hub
  • Skalierbarkeit des Zugriffs auf Software-Funktionen
  • Mehrwert durch Sample-Decks mit Lautstärke-Potis
  • Allgemein gutes visuelles Feedback
  • Loop-LED-Displays
  • Einsteigerfreundliches, effizientes Layout

  • Kein Flux-Scratching
  • Keine dedizierte Transportsektion und Cue-Tasten für Deck C/D
  • Teilweise Kunststoff-Potistifte

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