Test
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20.12.2017

Turbosound iNSPIRE iP500, iP1000 und iP2000 Test

Aktive Säulen-PA

Stäbchen mit Turbo

Turbosound ist Legende. Bereits im ersten Tresor Berlin standen Bins dieser Firma und trugen mit knallhartem Sound zur Legendenbildung des Tresors bei. Heute ist Turbosound in die Music Group eingegliedert, deren Chairman Uli Behringer ist. Behringer versammelt seit Jahren Edelschmieden unter einem Dach und setzt gezielt auf Synergie-Effekte: Turbosound meets Klark Teknik in der iNSPIRE-Serie. Diese beginnt mit der 600 Watt starken iP500 – iP1000 und iP2000 leisten 1000 Watt, bei jeweils anderer Treiberbestückung. DSP-Steuerung, Spatial Sound Technology von Klark Teknik, iOS-Fernbedienung und Bluetooth-Streaming sind die Schlüssel-Features. Was die neue Serie kann, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Details

iP500

Das System ist als einziges der Serie komplett in schlagfestes Kunststoff gehüllt und wiegt lediglich 15 Kilogramm. Verbaut sind ein Acht-Zoll-Basstreiber und sechs Zwei-Zoll-Hochtontreiber, die von zwei Kanälen mit 600 Watt angefahren werden. Den Frequenzgang gibt Turbosound mit 50 Hertz bis 16 Kilohertz an (-10 Dezibel), den maximalen Schalldruck mit 118 Dezibel. Die iP500 benötigt 0,13 Quadratmeter Platz und ragt gute zwei Meter in die Höhe. Die sechs HF-Tweeter sind in der äußersten Spitze hinter einem schwarzen Grill untergebracht.

 

iP1000

Die iP1000 verfügt über drei Verstärkerkanäle mit 1000 Watt Spitzenleistung. Sie befeuern zwei Acht-Zoll-Basstreiber, acht 2,75-Zoll-Mitteltöner sowie das Ein-Zoll-Hochton-Horn und erreichen einen maximalen Schalldruck von 122 Dezibel bei einem Frequenzgang von 43 Hertz bis 20 Kilohertz (-10 Dezibel). Das System ist etwa 1,95 Meter hoch und braucht nur knapp 0,1 Quadratmeter Platz. Der Subwoofer besteht aus Birken-Sperrholz, die Stäbchen sind aus Aluminium gefertigt, bei einem Gesamtgewicht von schlanken 25 Kilogramm.

iP2000

Design und Bestückung der iP2000 unterscheiden sich gravierend, Gehäusematerialien und Verstärkerbestückung sind identisch zur iP1000. Die iP2000 besitzt 16 Stück 2,75-Zoll-Lautsprecher, oben sitzt ein 1-Zoll-Hochton-Horn. Im Subwoofer arbeitet ein 12-Zoll-Basstreiber. Der Frequenzgang reicht von 38 Hertz bis 20 Kilohertz (-10 Dezibel) bei einer Spitzenlautstärke von 123 Dezibel. Das Gewicht von 31 Kilogramm ist noch gut handhabbar. Mit 2,06 Metern Höhe bei einem Platzverbrauch von 0,21 Quadratmetern ist das System immer noch platzsparend unterzubringen.

Onboard-Technik

Die Elektronik ist bei unseren iP-Stäbchen identisch. Auf dem Subwoofer sitzt im hinteren Bereich ein LC-Display, alle Parameter lassen sich über einen Dreh-Encoder anpassen. Wahlweise ist die Fernsteuerung über ein iOS-Gerät möglich, die so funktioniert, wie es zu erwarten ist.

Beide Kanäle besitzen je eine Combo-Buchsen für den Audioeingang und einen XLR-Link-Out. Kanal A und B verwalten Line-, Mikrofon- sowie Instrumenten-Inputs, wobei am DSP die entsprechenden Presets für die Vorverstärkung angewählt werden müssen. On Top bietet die iP-Serie einen Bluetooth-4.0-Kanal, der digitale Einspieler verarbeitet und sich mit einem zweiten iP-System zu einem Stereosystem verbinden lässt.

Pro & Contra

  • umfassende Bedienung
  • Einstellmöglichkeiten
  • Bluetooth-Kanal
  • Plug´n´Play für Mikro und Instrumente
  • Lautstärke-Reserve
  • Feedback-Festigkeit

  • starkes Eigenrauschen
  • Verzögerung in den Inputs
  • keine Transporttaschen außer bei iP500
  • Klang der iP500 und iP1000

Gehört zu dieser Serie

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