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Test
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27.11.2019

Twisted Electrons hapiNES L Test

Vierfach monophone Chiptune-Workstation

'L', wie LARGE. Hapines wird erwachsen … HapiHapi JoyJoy

hapiNES wird jetzt erwachsen, was schon durch die Namensergänzung 'L' für 'large' kenntlich gemacht wird. Die kompakte vierfach monophone Chiptune-Workstation von Twisted Electronics entspricht technisch dem kleinen Platinen-Bruder hapiNES (ohne L), und ist mit Sounds ausgestattet, die vom RP2A07-Chip der NES-Spielekonsole inspiriert sind. Mindestens dreimal so groß und fast dreimal so teuer, kommt der große Bruder jetzt im schicken weißen Metallgehäuse in die Läden.

Details

Formfaktor

Die Namensergänzung ‚L‘ steht für „large“, auch wenn er mit 167 x 91 x 25 Millimetern und einem Lebendgewicht von 383 Gramm ein wirklich kompakter Geselle ist. Das Metallgehäuse, bestehend aus einer mittelgrauen Wanne und einer flachen eierschalenfarbenen Oberfläche, weckt Spielkonsolen-Assoziationen, spricht aber dennoch die mittlerweile typische Twisted Electrons Formensprache. Vom Aufbau her erinnert hapiNES L an den acid8 II aus gleichem Hause. 18 flache, schmale Buttons, wie sie auch schon bei der acid8 II verbaut wurden, bilden eine angedeutete einoktavige Tastatur nebst Funktionstasten. Die Oktavschalter ermöglichen einen Tastaturumfang von fünf Oktaven. Fast alle Schalter verfügen außerdem über Doppelfunktionen, die mit gleichzeitigem Halten von „Run“ oder „Shift“ bedient werden.

Über den Tastern befinden sich 16 LEDs, die je nach Betriebszstand die 16 möglichen Pattern, oder die 16 maximal möglichen Schritte des Step-Sequenzers dokumentieren. Darüber finden sich sechs großzügig dimensionierte Potis mit grau-roten Plastikkappen. Die Potentiometerfunktionen von links nach rechts: Lautstärke, Arpeggiator-Typ, Arpeggiator-Geschwindigkeit, Pulseweite, Decay und Vibrato. Arpeggio, Pulsweite und Vibrato stehen allerdings nur den beiden Rechteckwellenformen zur Verfügung, die Drums und die Dreieckswelle müssen ohne weitere Modulationsmöglichkeiten auskommen. Alle Taster haben Doppelfunktionen, die zumeist mit Shift ausgelöst werden.

Anschlüsse und Lieferumfang

Auf der Rückseite befinden sich vier Miniklinkenbuchsen (Audio Out, Sync Out, Sync In und MIDI-in) sowie eine mittlerweile schon selten gewordene USB-Typ-Mini-B-Buchse, über das der hapiNES L seinen Strom bezieht und Anschluss an den Computer findet. Eine dedizierte Stromversorgung oder einen Netzschalter gibt es nicht. Der Audioeingang ist in mono. Einen Kopfhörerausgang gibt es nicht.

Im physikalischen Lieferumfang befinden sich neben dem Gerät noch ein USB-Kabel, ein passendes MIDI-Kabel und ein DIN-A4-Beipackzettel mit den grundlegenden Bedienfunktionen. Die englischsprachige Bedienungsanleitung ist sehr kurz und knapp formuliert. Ausführlicher und auch unmissverständlicher wird hapiNES L im Download-Manual erklärt.

Video

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Vierspur Chiptune-Mini-Workstation
  • Authentischer Chiptune-Sound
  • Intuitive Bedienung
  • DAW-Einbindung per USB und Plug-in
  • MIDI-Input
  • Synchronisierung per Trigger
  • Mute pro Track
  • Robustes Metallgehäuse

  • Aliasing-Rauschen am Audioausgang
  • Kein Kopfhörerausgang

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