Software
Test
10
26.04.2018

Praxis

Installation

Der Installer für u-he Repro, also Repro-1 plus Repro-5, kann hier www.u-he.com/cms/repro auf der Homepage heruntergeladen werden. Die Demoversion läuft, mit Ausnahme von zyklischen Störgeräuschen im Intervall von ca. zwei Minuten, ohne Einschränkung. Entscheidet man sich zum Kauf, dann erhält man eine Seriennummer, die gemeinsam mit der Eingabe des Nutzernamens zur Freischaltung, ohne Limitierung der Anzahl an verwendeten Rechnern, führt. Diese unkomplizierte Art der personengebundenen Lizenz ist absolut benutzerfreundlich und vorbildlich. Die Installation auf meinem MacBook Pro (macOS 10.12.6, 2,8 GHz Intel Core i7) verlief reibungslos, und die konkreten Systemvoraussetzungen findet ihr am Ende dieses Testberichts.

CPU-Last

Hierbei handelt es sich um ein prominentes Diskussionsthema bei Software-Synthesizern des Herstellers u-he. Die Preferences bieten verschiedene Anpassungsmöglichkeiten an den verwendeten Rechner und im Hauptfenster des GUI ist die (De-)Aktivierung der Multicore- und HQ-Modi ständig verfügbar. Letzterer (HQ = High Quality) Modus, der erwartungsgemäß eine höhere Rechenleistung erfordert, soll laut Bedienungsanleitung lediglich bei extremen FM-Sounds Vorteile bringen. Eine Qualitätsminderung bei „gewöhnlichen“ Sounds und deaktiviertem HQ konnte ich nicht ausmachen, dennoch habe ich diesen Modus in den folgenden „Stresstest-Arrangements“ mit bis zu 10 Instanzen des Repro-5 in den meisten Spuren aktiv belassen. Die Aufnahmen (sowohl Audio als auch Screenshots) sind unter Verwendung einer I/O-Puffergröße von 256 Samples in Logic Pro X und 8 aktiven Multicore-Threads im Repro-5 entstanden. Sicherlich kann ich nicht für alle sprechen, aber auf meinem i7-Laptop (16GB RAM) ist der praxisgerechte Einsatz mehrerer Instanzen vollkommen problemlos. Die beiden Arrangements sind im Übrigen unter der ausschließlichen Verwendung des Repro-5 mit seinen internen Effekten entstanden.

Sound

Für mein Empfinden liefert der stilistisch universell einsetzbare Repro-5 die klanglichen Attribute, welche man von einem polyphonen Analogsynthesizer erwartet. Sounddesign bedingte Reminiszenzen an die Analog-Ära erzeugen auch andere Emulationen – den Druck, die Tonalität, die Musikalität und Wärme erreicht allerdings kaum ein Soft-Synth, der Repro-5 hingegen schon. Im Folgenden habe ich verschiedene Soundkategorien angespielt und sofern nichts Gegensätzliches im Namen des Audiofiles darauf hinweist, sind die internen Effekte des Repro-5 deaktiviert.

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Audiobeispiele

Pro & Contra

  • druckvoller Analogsound
  • überzeugendes Filter
  • authentische Tonalität der Oszillatoren
  • sinnvolle Erweiterungen gegenüber dem Prophet-5
  • zweckmäßige und gut klingende Effekte
  • durchdachte Bedienung und Funktionalität

  • Keins

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