KC_Keyboard_Controller KC_Hammermechanik KC_einfach
Test
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08.09.2008

Beginnen wir also ganz von vorne. Warum heißt ein Stagepiano eigentlich Stagepiano? Klar, weil es für die Stage, also die Bühne, gedacht ist. Wichtiges Merkmal eines solchen Gerätes ist also die Transportfähigkeit. Deshalb sollte die 20-kg-Grenze bitte nur in Ausnahmefällen überschritten werden. Das ProKeys 88 wiegt nun leider 27 kg. Üblicherweise ist ein derart üppiges Gewicht ein Hinweis auf eine eine wirklich hammermäßige Hammermechanik-Flügel-Superaction-Holz-Tastatur. Ob das Gewicht auch beim M-Audio durch die 88 Hammermechanik-Tasten zu entschuldigen ist, klärt dieser Test.

An Äußerlichkeiten sind neben der einfach gewichteten Tastatur und der Ausmasse von 140 x 34 x 15 cm (BxTxH in cm) die Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite zu erwähnen. Neben Stereo-Out , Kopfhörer und MIDI-I/O sind drei Pedalbuchsen (für Sustain, Sostenuto und Expression) und ein USB-Anschluss zur PC/Mac-Anbindung vorhanden.
Auf der Oberfläche finden sich einige Masterkeyboard-Features, darunter auch Transponierungs-Schalter sowie die obligatorischen Räder für Pitch-Bend und Controller Nr. 1 (Modulation). Mithilfe eines Ziffernblocks können Wert – etwa Als für ein Stagepiano ungewöhnliche Controller fallen vor allem die drei Schieber zur Volumenregelung von Haupt-, Split- und Layersound auf, sowie die vier Tasten zur Steuerung externer Sequenzer. Hier zeigt das ProKeys seine Ambitionen als Masterkeyboard. Doch dazu später mehr. Schauen wir uns zunächst einmal die Möglichkeiten des Teils als Stagepiano an.

An Äußerlichkeiten sind neben der einfach gewichteten Tastatur und der Ausmasse von 140 x 34 x 15 cm (BxTxH in cm) die Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite zu erwähnen. Neben Stereo-Out , Kopfhörer und MIDI-I/O sind drei Pedalbuchsen (für Sustain, Sostenuto und Expression) und ein USB-Anschluss zur PC/Mac-Anbindung vorhanden. Auf der Oberfläche finden sich einige Masterkeyboard-Features, darunter auch Transponierungs-Schalter sowie die obligatorischen Räder für Pitch-Bend und Controller Nr. 1 (Modulation). Mithilfe eines Ziffernblocks können Werte – etwa Programmnummern – direkt eingegeben werden. Das spart Fummelei mit Fadern oder ewiges Drücken auf "+/-"-Tasten. Als für ein Stagepiano ungewöhnliche Controller fallen vor allem die drei Schieber zur Volumenregelung von Haupt-, Split- und Layersound auf, sowie die vier Tasten zur Steuerung externer Sequenzer. Hier zeigt das ProKeys seine Ambitionen als Masterkeyboard. Doch dazu später mehr. Schauen wir uns zunächst einmal die Möglichkeiten des Teils als Stagepiano an:

DAS PROKEYS 88 ALS STAGEPIANO

In diesem Zusammenhang am Wichtigsten sind natürlich die internen Sounds aus dem 64 MB grossen ROM. Vierzehn sind es an der Zahl, die über Buttons direkt angewählt werden können. Neben zwei akustischen Pianos befinden sich weiterhin die Standards mit an Bord: Vier E-Pianos, Clavinet, Orgeln, Vibraphon, Pad, Strings und Bässe. Mit bis zu 126 Voices ist die Polyphonie des M-Audio aussergeöhnlich hoch. -Eine spezielle Taste ist für das "Grand Piano" reserviert, die per MIDI auf sämtlichen GM-kompatiblen Synthies den Sound mit der Programmnummer 1,  also den Flügelklang aufruft und gleichzeitig sämtliche Split- und Layer-Einstellungen über den Haufen wirft. Eine Art "Panik-Funktion" also, wenn der Drummer mal wieder einzählt und erst zwischen der 3 und der 4 den nächsten Liedtitel nuschelt. Dann hat man mit einem Knopfdruck den Pianosound als Rettung auf der gesamten Tastatur am Start. Die vierstufig wählbare Velocity-Kurve soll der optimalen Anpassung von Spieler und Instrument dienen. Je nachdem ob man es gerne weich, mittel oder hart mag.  Die Tastatur ist im Split- und Layermodus spielbar, in denen jeweils zwei Sounds miteinander kombinierbar sind. Als Effekte lassen sich dem jeweiligen Sound Hall und Chorus in dreifachen Variationen und wählbaren Tiefen hinzuzufügen. Mit einem einfachen, zweibandigen Shelving-EQ kann der Frequenzgehalt austariert werden. Auf ein Stagepiano-typisches Metronom haben M-Audio verzichtet.  

DAS PROKEYS 88 ALS MASTERKEYBOARD

Zunächst sind die drei Volumenregler zu erwähnen, mit denen sich praktischerweise drei übe- beziehungsweise nebeneinandergelegte Sounds in ihrer Lautstärke anpassen lassen. Über die Split- und Layer-Funktion wird der MIDI-Kanal des Einzelsounds ausgewählt.  Die 14 Instrumentenbuttons könne mit Programm-Nummern frei programmiert werden, um per MIDI-Program-Change bei externen Geräten Sounds aufzurufen.   Ein externer Sequencer kann per System-Realtime-Messages "Start" und "Stop" über gleichnamige Tasten gesteuert werden. Das Tempo kann per MIDI-Clock übertragen werden. Mittels "Tempo+" und "Tempo-" oder aber per Tap auf das Sustain-Pedal kann  die Geschwindigkeit geregelt werden.All diese Funktionen sind praktisch und wesentliche Masterkeyboard-Features. Doch im Vergleich zu anderen MIDI-Controllern aus dem Hause M-Audio, wie etwa der Keystation Pro 88, die mit ungleich mehr Reglern und Möglichkeiten aufwartet, deckt das ProKeys 88 nur die Grundlagen ab. 

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Preis
  • Klaviersound im Verhältnis zum Preis
  • Polyphonie

  • hohes Gewicht
  • Ansprechen der Tastatur
  • nur einfacher Split möglich
  • rudimentäre Masterkeyboard-Funktionen

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