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Test
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08.06.2009

Yamaha Motif Rack XS Test

Omnipotenz im Rackformat

Der Motif Rack XS tritt die Nachfolge seiner beiden tastenamputierten Vorfahren, dem Motif Rack und dem Motif Rack ES an. Wer den Zusatz „XS“ ließt, könnte im ersten Moment annehmen, es handele sich hier um die kleinste und günstigste Version der lange etablierten Motif-Reihe. „Xtra Small“ ist jedenfalls das Gehäuse, in dem das Klangmodul aus dem Hause Yamaha daher kommt. Auf nur einer Höheneinheit und im 19 Zoll Format findet er im Studio- oder Liverack sicherlich noch einen Platz.

 

Ansonsten hinkt der Vergleich mit standartisierten Kleidergrößen, denn der kleine XS entpuppt sich schnell als wahrer XL-Klanggigant. Ausgerüstet mit 355 MB Sample Rom, 1152 Voice-Presets, 64 Drumkits und einer 128-stimmigen Polyphonie, entspricht die Klangerzeugung exakt der seiner großen Brüder, den Workstations der Motif XS–Serie. Zugegeben, die können noch einiges mehr – zum Beispiel Sampling oder Sequencing. Oder „Bandscheiben-auf-die-Probe-stelling“...

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Große Klangauswahl
  • Sound- und Effektqualität
  • Arpeggiator
  • Mitgelieferter VST-Editor
  • Digital Ausgang ab Werk

  • Ansprechverhalten der Potis für schnelle Wertänderung
  • Kein analoger Audio-Eingang
  • Kein Sampling
  • Zugriff auf bestimmte Klangdetails nur über externe Editorsoftware möglich
  • USB kann keine Wechseldatenträger verarbeiten

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