Hersteller_Akai KC_Keyboard_Controller KC_Minitasten KC_einfach
Test
2
09.12.2009

Praxis

Die Installation aller drei Controller ging ohne Komplikationen und auch ohne Software-Installer vonstatten. Lediglich zur Installation der Editorsoftware ist eine CD oder ein Download nötig, nicht aber für den eigentlichen Betrieb. Mac-User aufgepasst: Bei den beiden kleineren Geräte LPD und LPK werden Treiber und Software auf einer Mini-CD mitgeliefert, die natürlich nicht in Slot-In Laufwerke passt. An sich ist das aber nicht weiter tragisch, denn der pflichtbewusste Computer-Musikant lädt neueste Treiber immer direkt von der Herstellerseite. 

Ob man die Editoren braucht, hängt von der persönlichen Arbeitsweise ab oder davon, ob die per Default geladenen Presets ausreichen. Allerdings funktioniert das Programmieren eigener Presets oder das Laden anderer nur mit dem Editor. Ich war im Rahmen meines Tests zu jeder Zeit mit den vorhandenen Presets mehr als zufrieden.

Qualität der Einspielhilfen

Das Keyboard ist nach einer gewissen Eingewöhnungszeit trotz seiner geringen Größe gut spielbar. Obwohl die Klaviatur des LPK25 erheblich besser ist, als die des Korg nanoKey, würde ich es nicht als Masterkeyboard im Studio benutzen, dazu fehlt einfach der Aftertouch. Auf Reisen, keine Frage, spielt das LPK seine wahre Größe aus und findet in fast jeder Laptoptasche noch ein Plätzchen.

 

Für das LPD8 gilt fast das Gleiche: Das Preis-Leistungsverhältnis ist top, und die Verarbeitung liegt über der von Korg. Nur die etwas zu kurz geratenen Potis stören. Mir persönlich hätten auch Endlos-Encoder besser gefallen als die Variante mit Anschlag. Der Plan Akais, Korg nanoKontrol und nanoPad zu vereinigen, ging nicht ganz auf.

 

Das MPD18 ist der große Bruder des LPD8 und mit 16 Pads ausgestattet, die eine ähnliche Qualität aufweisen. Die Pads spielen sich durchweg gut, kommen allerdings nicht an die MPC-Qualität heran: Sie müssen härter angeschlagen werden und reagieren nicht ganz so präzise. So kommt es vor, dass trotz eines Schlags auf das Pad kein Sound getriggert wird oder gleich zwei folgen. In Anbetracht des Preises geht das allerdings okay.

So klein, aber mit Arpeggiator àuf ganz groß machen, was ?!

Arpeggiator und Note Repeat

MPD18 und LPK25 bieten in Form eines Note Repeat Modes oder eines Arpeggiators auch genügend Kreativpotential für weniger versierte Keyboarder. Mithilfe beider Generatoren können auch mit wenigen Fingern komplexe Notenfolgen ausgelöst werden.

Der Note Repeat Modus eigent sich auch wunderbar zum "FX"-Quantisieren alla Beat Stutter!

Pro & Contra

  • Günstig
  • Kompakt
  • Robust verarbeitet

  • Editoren rudimentär
  • Potis (LPD8) fummelig
  • USB-Schnittstellen Mini B unpraktisch

Gehört zu dieser Serie

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