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Test
5
09.04.2010

Details

Erster Eindruck
Mit seinem hohen Gewicht von 11 kg macht der HTD 4.5 einen sehr robusten, ersten Eindruck. Die Unterseite des Gehäuses ist aus gummiartigem, stoß- und kratzresistentem Kunststoff gefertigt. Die Oberseite des HTD 4.5 weiß durch ihre edle, kratzfeste Lackierung zu überzeugen. Der Plattenteller, die Taster und Schalter wirken sehr stabil und sind optisch ansprechend gestylt.

Design & Features
Das Design des HTD 4.5 ist an die 1200er Serie von Technics angelehnt. Allerdings wurde hier eher auf runde Formen gesetzt. Der höhenverstellbare „S-Shaped“ Tonarm besteht aus poliertem Aluminium. Wie für einen professionellen Plattenspieler üblich ist das Headshell auswechselbar. Insgesamt wirkt das schlichte Desgin in Silber und Schwarz sehr edel. Auch bezüglich der verwendeten Materialien und der Fertigungsqualität macht der HTD 4.5 einen guten ersten Eindruck.

Der Plattenteller und die Antriebsart ähneln hinsichtlich der verwendeten Technik der 1200er-Serie von Technics. Der schwere Plattenteller aus Aluminium ist auf der Unterseite mit einer dicken Gummi-Beschichtung versehen. Diese unterdrückt äußerst effektiv alle nicht erwünschten Schwingungen des Plattentellers. Außerdem sorgt das zusätzliche Gewicht des Plattentellers für einen verbesserten Gleichlauf. Der Antrieb erfolgt über einen 16-poligen, kontaktlosen dreiphasigen Gleichspannungsmotor. Der Plattenteller ist dabei ein Bestandteil des Motors, was für eine optimale Übertragung der Kraft sorgt. Außerdem ist er durch den Gleichspannungsantrieb komplett vor eventuellen Schwingungsübertragungen geschützt. Beide Daumen hoch!

Insgesamt verfügt der Pitch über drei Arbeitsbereiche. Mit Hilfe der beiden Pitch-Taster werden die Werte +/- 10%, +/- 20% und +/- 50 % ausgewählt. Beim 100 mm langen Pitch-Fader wurde auf eine Mitten-Einrastung verzichtet. Die Quartz-Taste neutralisiert den Pitch-Slider.

Der HTD 4.5 läuft auch im Rückwärts-Betrieb, der über die Reverse-Taste aktiviert wird. Sowohl die Anlaufzeit, als auch die Bremszeit des Plattentellers lassen sich mit Hilfe separater Drehregler stufenlos regulieren.

Der HTD 4.5 stellt drei verschiedene Geschwindigkeiten bereit (33/ 45 & 78 rpm), welche sich mit Hilfe zweier Taster einstellen lassen. Der Netzschalter, der gegen versehentliches Ausschalten geschützt ist, bildet eine Einheit mit dem Stroboskop-Licht des Plattentellers. Auf beiden Seiten findet sich je eine Start/ Stop Taste, was vor allem die Turntablel-isten erfreuen wird. Die Positionsleuchte ist steckbar und daher bei Bedarf schnell zu entfernen.

Insgesamt fällt beim Design und dem Layout der Bedienelemente des HTD 4.5 der große Einfluss der 1200er-Serie von Technics auf. Dies ist natürlich kein Nachteil. Der ergonomisch gelungene Aufbau sorgt für einen sehr guten Workflow und der optische Eindruck ist absolut ansprechend.

Anschlüsse
Die Anschlüsse des Plattenspielers befinden sich auf der Rückseite. Sie wurden in das Chassis eingelassen, sodass auch im „aufrechten“ Betrieb des HTD 4.5 keine Kabel stören. Die Stromversorgung erfolgt über ein Kaltgerätekabel. Das Cinchkabel für das Phonosignal ist austauschbar und kann im Bedarfsfall durch ein Standardkabel  ersetzt werden. Mitgeliefert wird ein hochwertiges Cinchkabel mit vergoldeten Kontakten. An diesen Kabel befindet sich außerdem ein Massekabel mit Kabel-Schuhen an beiden Enden.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Stufenlos einstellbare(r) Start und Bremse
  • Hohes Gewicht von 11 kg und hochwertige Materialien
  • Durchdachtes, ergonomisch sinnvolles Design
  • Hochwertiger Gleichspannungsmotor mit hohem Drehmoment
  • Netzkabel und Cinchkabel auswechselbar
  • Reverse-Funktion
  • 3 Pitch-Bereiche (+/-10/ 20 & 50 %)

  • Lager des Plattentellers hat eine zu hohe Toleranz
  • Lager des Tonarmes hat eine zu hohe Toleranz

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