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20.10.2017

ANT Redfire 15 und Greenhead 18S Test

Aktives 15-Zoll-Top und aktiver 18-Zoll-Sub

L‘armonia italiana!

Ganz neu am Markt möchte die italienische Marke ANT, das steht für Advanced Native Technology, mit preiswerten und gleichermaßen qualitätsbewussten Audioprodukten die Herzen der Kunden erobern. Wir haben uns heute das Top Redfire 15 und den Subwoofer Greenhead 18S kommen lassen. Zwei Aktivboxen, die die Speerspitze der jeweiligen Produktkategorie bilden. Was die Speaker zu leisten imstande sind und wie die beiden Kollegen zusammen musizieren, verrät der nachfolgende Artikel.

Details

ANT Redfire 15

Mit Maßen von 460 x 705 x 440 Millimeter ist Redfire 15 die größte Aktivbox im ANT-Portfolio. Sie ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt und durchaus eine mächtige Erscheinung. Ein schwarzes Lochgitter aus Metall schützt den 15-Zoll-Woofer und 1-Zoll-Horntreiber. Die Endstufe leistet 600 Watt Peak. Der Schalldruck ist mit 125 dB max SPL beziffert, der Frequenzgang mit 45 Hz bis 20 kHz. Wer es etwas kleiner und günstiger mag, kann zum Modell Redfire 12 oder 10 greifen.

Das Lautsprechergehäuse verjüngt sich leicht nach hinten. An den Seiten und oben sind stabile Griffe eingelassen. Wenn man den Lautsprecher seitlich auf den Boden legt, entsteht ein Monitorwinkel von ca. 45 Grad. Hinten sind leicht versenkt die Anschlüsse und Bedienelemente montiert. Große Gummifüße unter der Box sorgen für sicheren Stand, zwei Gewindebuchsen oben und unten können Flugösen aufnehmen.

Links ist eine XLR/Klinke-Kombibuchse mit Verriegelung für Mikrofonpegel verbaut, ein kleines Poti über dem Anschluss regelt den Gain. Mittig sitzt die nächste XLR-Buchse für Line-Signale, parallel ist eine 6,3-Millimeter-Klinkenbuchse geschaltet. Darüber gibt es eine Mini-Stereoklinke. Diese drei Eingänge werden gemeinsam mit dem Eingangsregler über der XLR-Buchse bedient.

Der Master verfügt über eine mittengerasterte Zweiband-Klangreglung, die bei 200 und 2000 Hertz mit +/- 15 dB arbeitet. Eine XLR-Buchse stellt das Ausgangssignal vor dem Masterregler bereit, eine rote LED kündet von Verzerrungen in der Vorstufe, ein grünes Exemplar signalisiert aktive Stromversorgung. Letztere erfolgt über eine Kaltgerätebuchse nebst Wippschalter.

ANT Greenhead 18S

Mit 33,2 Kilogramm und Maßen von 661 x 535 x 560 Millimeter macht dieser Woofer bereits optisch einen starken Eindruck. Das Gehäuse ist aus 18 Millimeter starken Sperrholz gefertigt. Darin arbeitet ein 18-Zoll-Woofer, der laut Handbuch einen Frequenzgang von 42 bis 120 Hz und einen maximalen Schalldruck von 126 dB macht. Er sitzt gut geschützt hinter einem schwarzen Lochblech. Das Gehäuse ist mit einem schwarzen Schutzlack überzogen und besitzt links und rechts versenkte Griffe. Dank vier großer Gummifüße steht der Woofer sicher und mechanisch gut isoliert, um Mikrofonie mit dem Bühnenboden zu unterbinden. Auf der Oberseite der Box ist eine 35-Millimeter-Bohrung für eine Distanzstange eingelassen.

Die Technik ist versenkt auf der Rückseite platziert. Sie bietet zwei XLR-Eingänge zum Einspeisen des Audiomaterials, eine davon als XLR/Klinke-Kombibuchse. Direkt darunter gibt es zwei XLR-Ausgänge zum Weiterschleifen des Eingangssignals. Zwei weitere XLR-Outs mit Ground-Lift-Schalter liegen elektrisch hinter dem Masterregler. Ein Schalter aktiviert ein Hochpassfilter bei 100 Hz; außerdem lässt sich das Signal um 180 Grad drehen. Die beiden LEDs und die Kaltgerätebuchse kennen wir bereits von der Redfire. Die Leistung gibt der Hersteller mit 1600 Watt Peak an. Es gibt noch ein kleineres Modell, den 15S, der laut Herstellerangaben 1200 Watt Peak macht und etwas günstiger ausfällt.

Pro & Contra

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Verarbeitungsqualität
  • Klang
  • Anschlussmöglichkeiten
  • sehr kräftiger Basssound
  • Ground Lift
  • Summen-EQ (Redfire 15)
  • Phasendreher im Eingang (Greenhead 18S)

  • Bedienungsanleitung nur englisch/italienisch

Gehört zu dieser Serie

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