Software
Test
10
04.03.2019

Fazit
(4.5 / 5)

Pigments macht Furore. Da hat man sich sehr, sehr viele Gedanken gemacht, seine eigene Software- und Hardware-Synthesizer-Expertise zusammengenommen und eine grafisch bestens durchdachte Oberfläche entworfen. Selten hat man so schnell so komplexe Modulationen erzeugt und verändert, selten war der Einstieg in das Thema Wavetable-Synthesizer so leicht. Pigments ist DER Synthesizer für Anfänger. Die Oberfläche ist vorbildlich groß und übersichtlich, die Parameter nicht zu versteckt. Leider plagt auch dieses Arturia-Produkt ein wenig der zu cleane Sound, was mächtigen Bässen und Lead-Sounds nicht unbedingt hilft. Bei komplexen Pads, Sounddesign für Film und Fernsehen oder wandernden Streichersounds wird aber in Zukunft kein Weg an Pigments vorbeiführen. Wenn man jetzt noch die tollen Ideen wie die Modulationstipps weiterdenkt, in der Suche beispielsweise auch nach Modulationsparametern oder Preset-Erstellern suchen kann („Zeige alle Presets, die Andrew Huang gemacht hat“) und ein paar mehr Tutorials dazupackt: Dann wird Pigments eine große Fangemeine bekommen und behalten.

  • Pro
  • Modulationen alle grafisch dargestellt und besser nachvollziehbar
  • Sounddesign-Tipps vom Preset-Ersteller
  • Import von eigenen Wavetable-Files
  • Riesige Preset-Library
  • Komplexe Pad-Sounds einfach erstellen
  • Schnelle Preset-Veränderung durch die Makros
  • Contra
  • Soundqualität bei Bass- und Lead-Sound etwas zu clean
  • Bei komplexen Sounds sehr CPU-hungrig
  • Suchfunktion etwas zu einfach
  • Features
  • 662 Presets
  • Zwei Synth-Engines: „Virtual Analog triple oscillator“ (Bis zu 6 Oszillatoren und Hard-Sync) und „Complex Wavetable“ (vorgegebene und eigene). Lassen sich kombinieren
  • Zwei Filtermodule mit 8 Filtertypen: Multimode, SEM, Matrix 12, Mini, Surgeon, Comb, Phaser, Formant
  • Drei Effektmodule mit 13 Effekten: Multi-Filter, Param EQ, Compressor, Distortion, Overdrive, Wavefolder, Bitcrusher, Chorus, Phaser, Flanger, Stereo Pan, Delay, Reverb
  • Sequencer und Arpeggiator
  • Modulation: Drei Hüllkurven, drei LFOs, fünf MIDI-Controller-basierte Modulatoren (Aftertouch und Co.), drei komplexe Hüllkurvengeneratoren (Functions), drei Zufallsgeneratoren, zwei Kombinatoren, vier Makros
  • Systemvoraussetzungen Mac: 10.10 (Yosemite) oder neuer; Windows: Win 7+ (64 Bit) oder neuer; 4 GB RAM; 2.5 GHz CPU. 1 GB Festplattenspeicher; OpenGL 2.0 kompatible GPU
  • Plugin-Formate: Standalone, AudioUnit; AAX (64 Bit); VST 2.4; VST 3
  • Preis
  • 148,- EUR (Straßenpreis: 25.02.2019)
Veröffentlicht am 04.03.2019

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Modulationen alle grafisch dargestellt und besser nachvollziehbar
  • Sounddesign-Tipps vom Preset-Ersteller
  • Import von eigenen Wavetable-Files
  • Riesige Preset-Library
  • Komplexe Pad-Sounds einfach erstellen
  • Schnelle Preset-Veränderung durch die Makros

  • Soundqualität bei Bass- und Lead-Sound etwas zu clean
  • Bei komplexen Sounds sehr CPU-hungrig
  • Suchfunktion etwas zu einfach

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