Hersteller_Behringer
Test
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02.05.2017

Praxis

Gut verarbeitet

Über die Qualität der Verarbeitung des Behringer HA400 kann man angesichts des Preises von knapp 23 Euro nicht meckern. Das Gehäuse verfügt an den Außenseiten über keinerlei scharfe Kanten und die Fugen überlappen nicht. Der schwarze Lack ist gleichmäßig aufgetragen. Die Potis lassen sich flüssig drehen, kratzen und schleifen nicht. Auch die Buchsen halten die Klinkenstecker fest im Griff – fast ein wenig zu fest. In seinen Funktionen ist der Verstärker aufs Nötigste reduziert. Selbst auf einen Ein-/Ausschalter und Level-/Peak-Anzeigen wurde hier verzichtet. Durch seine Kompaktheit und das geringe Gewicht lässt sich der HA400 auch mal auf Reisen im Handgepäck transportieren. So leistet er auch bei Einsätzen, auf denen nur ein geringer Materialaufwand möglich ist – etwa nur mit Laptop und kleinem Interface – gute Dienste. Der Verstärker ist übrigens nicht nur ein Gadget für Smartphone-Kopfhörer. Auch hochohmigen Modellen konnte ich einen ordentlichen Pegel entlocken.

Der Klang des Kopfhörerverstärkers

Der MicroAMP hält sich, was den Klang angeht, so gut es geht im Hintergrund. Bei meinen Testläufen konnte ich keine nennenswerten Verfärbungen im Spektrum feststellen, was sich auch in Messungen bestätigte. Für seine Größe verhält sich der kleine Bolide auch erstaunlich pegelfest. Selbst bei höheren Lautstärken blieben Verzerrungen aus. Die Operationsverstärker halten, was sie versprechen und sind ausgesprochen rauscharm.

Pro & Contra

  • günstiger Preis
  • sehr kompakt
  • transparenter Klang
  • ordentliche Verarbeitung

  • kein Ein-/Ausschalter
  • keine Peak-/Clipping-LEDs

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