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01.12.2020

Checkliste Fehlersuche im Studio

Tontechnik-Probleme eingrenzen und beheben

Schnell Defekte oder Bedienungsfehler erkennen und umschiffen

Zu einem typischen Studiotag gehört ein Problem. Irgendetwas klingt nicht richtig, es kommt kein Signal an, eine Funktion oder ein Gerät machen etwas anderes als erwartet. Dann heißt es, in die Rolle des Sherlock Holmes zu schlüpfen und schnell und sicher das Problem aus der Welt zu schaffen. Wir zeigen hier, wie man dabei logisch vorgehen kann.

Probleme im Studio: Definitionen

Probleme können vielfältig sein. Viele Probleme liegen in der Kommunikation. Missverständnisse durch die Übersetzung technischer oder künstlerischer Dinge in Sprache sind nicht gerade einfach. Hier behandeln wir aber so genannte Sachprobleme, die im Umgang mit (ton-)technischem Equipment stehen.

Der wichtigste Schritt findet oft nicht oder zu spät statt – das Erkennen des Problems

Es klingt banal, aber damit ein Problem beseitigt werden kann, muss es zunächst erkannt werden. Und wie oft erkennt man erst nach einem tollen Take oder im Editing oder Mixing, dass mit einem Signal etwas nicht gestimmt hat. Da war eben doch ein kleines Knacksen auf den Transienten der Hi-Hat, ein Sirren auf dem Gitarrensignal oder einfach nur der Bass nicht ganz oktavrein. Es gibt zwar einige Hilfsmittel, die vor potenziellen Gefahren warnen können, beispielsweise Clipping-LEDs, Korrelationsgradmesser und Stereosichtgeräte, Analyzer, Schwingungsformdarstellungen in der DAW und dergleichen, aber ein aufmerksames, analysierendes Betrachten des Geschehens ist unumgänglich. Dazu benötigt man bekanntlich ein gutes Monitoring mit Studiolautsprechern/Kopfhörern und ein geschultes Gehör.

Eingrenzung und Analyse des Problems

Lässt sich das Problem eindeutig identifizieren? Also gibt es einen Ort im Signalweg, bei dem es klar ist, dass dort etwas nicht läuft wie gewünscht? Tritt das Problem immer auf und lässt es sich reproduzieren? Wenn ja, dann ist es hilfreich, wenn nein, kann es etwas schwieriger werden.

Prinzipiell sind zwei Möglichkeiten denkbar: Bedienfehler oder technischer Defekt. Will man einen Fehler finden und ausmerzen, sollte man auch die erste Möglichkeit in Betracht ziehen – selbst dann, wenn man sehr erfahren und selbstsicher ist.

Signalnachverfolgung zur genauen Lokalisation des Problems

Den Weg, den Signale laufen nachzuvollziehen, ist täglich Brot in der Tontechnik und hilft auch, um Problemstellen zu finden. Man geht in Signalrichtung von der Quelle zur Senke vor, beginnt also mit dem Instrument oder der sonstigen Schallquelle. So kleinteilig wie möglich sollte man dabei vorgehen.

Stimmt mit der Signalquelle alles? Oft rappeln mechanische Dinge an Instrumenten, etwa bei Gitarrencombos oder irgendwo im Drumkit. Manchmal sind es auch Dinge im Raum, die resonieren – und ich habe schon mal nach einer wie ich dachte eindeutigen Verzerrung im Signalweg gesucht, dabei war es tatsächlich ein Geräusch im Rachen des minimal erkälteten Sängers, das man wirklich nur bei sehr hohen Pegeln bemerkt hat. Bei akustischen Signalen hilft es, mit den „eigenen Ohren“ zu hören statt nur über die Übertragungskette. Für elektronische Klangerzeuger: Kopfhörer an der Quelle anschließen, denn die Kopfhörerbuchse ist oft der beste Freund bei der Fehlersuche!

Den Weg, den das Signal geht, sollte man also auch gehen (das gilt sogar in der DAW von AD bis DA beziehungsweise vom oder zum Speicher). Dabei an jedem Punkt überprüfen, ob das Signal ankommt, ob es den richtigen Pegel besitzt, durchgängig klingt wie gewünscht und natürlich, ob die Settings im Gerät wirklich korrekt sind. 

Anstatt in der eigentlichen Signalkette können sich Fehler auch in der Abhörkette einschleichen, deswegen sollte man hier unbedingt Alternativen bereithalten und benutzen – zum Beispiel Kopfhörer. 

Workflow nachbauen statt Signal verfolgen

Ein alternativer Weg ist notwendig, wenn sich dadurch der Fehler nicht finden lässt. Üblicherweise ist dieser Fehler dann nicht so einfach reproduzierbar. In einem solchen Fall ist es nötig, die Arbeitsschritte möglichst genau so zu wiederholen wie zu dem Zeitpunkt, an dem das Problem aufgetreten ist. Wenn es sich gezielt erzeugen lässt, lässt es sich auch logisch meist ganz gut eingrenzen.

Oft ist nichts kaputt

Es ist eine These, aber keine allzu steile: Die meisten Probleme im Studio sind nicht technischer Natur, sondern schlichtweg Bedienfehler, seltener unglückliche Zufälle oder mehrere Probleme zusammen. Typische Fehler sind Routingfehler wie die Anwahl verkehrter Inputs, und besonders bei (Inline-)Pulten ein teilweise nicht leicht zu durchschauendes Geflecht aus Flip-Switches – gehen die EQs, der ISR und die Auxe 3 und 4 jetzt mit in den anderen Pfad oder nicht? Im Vorteil ist hier, wer einen Signalflussplan lesen kann. Settings in den tiefen Eingeweiden von Digitalpulten oder Effektgeräten können einem eine ganze Menge Ärger bereiten. Allerdings verstellen sich diese nur recht selten von Geisterhand.

Manchmal trügt das optische Feedback. Bypass-Lampen können kaputt sein, Sonnen- oder Lampenlicht kann suggerieren, dass eine Funktionsleuchte zu leuchten scheint, einige Schaltzustände sind nicht leicht zu erraten, manchmal sind auch einfach Beschriftungen nicht eindeutig. Alleine beim 1176 gibt es wohl von vielen Erstnutzern Probleme beim Verständnis für die Zeitparameter.

Und dann ist da noch der Gewohnheitseffekt. Ich habe schon Leute beobachtet, die steif und fest davon überzeugt waren, dass das Signal wieder trocken ist und sich gewundert, warum das Reverb nicht läuft. In Wirklichkeit war das Signal aber „wet“ – aber das wird von unserem Gehör nach einer Zeit deutlich heruntergefahren.

Ebenfalls vorkommen können Clocking-Probleme bei digitalen Verbindungen. Das sind teilweise Einstellungssachen, manchmal sind aber auch zulässige Kabellängen überschritten. So mancher eigentlich stabilen S/PDIF-Verbindung auf einem zu langen Kabel fällt erst dann ein, Probleme zu verursachen, wenn man sie längst vergessen hat und mitten in einer Produktion steckt.

Probleme im Studio: Erste Hilfe

Es mag befremdlich klingen, doch ab und an lässt sich ein Problem durch Wackeln lösen. Die schwache Lötstelle arbeitet vielleicht wieder, wenn eine Steckerbindung etwas bewegt oder neu gesteckt wird, das dreckige Poti muss vielleicht einfach nur ein wenig auf und ab bewegt werden. Natürlich können auch Kontaktsprays, Faderreiniger und dergleichen helfen, aber das ist zur Sicherheit nur bei ausgeschalteten Geräten zulässig. Und ein Grundproblem besteht weiterhin: Der genaue Fehler ist dadurch nicht unbedingt bekannt. Und eine professionelle Lösung ist das bestimmt nicht.

Vier-Augen-Prinzip und die Macht des Wortes

Es ist sicher bekannt, das zwei Personen mehr sehen als man selbst. Der „Blick von außen“ ist hilfreich, auch dann, wenn die zweite Person (vermeintlich) weniger Verständnis von der Materie hat. Ganz besonders sinnvoll ist es, die wichtigen Schritte und den Signalfluss zu erklären. Und wenn keine andere Person da ist, sollte man es trotzdem tun und sich selbst laut erklären, was man gemacht hat und weshalb es eigentlich funktionieren müsste. Dabei platzt so mancher Knoten! Was bei komplexen Settings auch funktionieren kann, ist das Aufzeichnen von Verbindungen oder Workflows.

Klang gibt Rückschlüsse auf mögliche Art eines Defekts oder einer Störquelle

Dünne und verrauschte Signale sind Hinweise auf Anpassungsfehler. Stimmen die Verbindungen von Quelle zu Senke? Oft werden versehentlich Instrument-Signale am Line-Input betrieben, werden symmetrische Signale in einer Monoklinkenbuchse zusammengemischt und löschen sich zu großen Teilen aus und dergleichen. Entstehen irgendwo kurzzeitige Verzerrungen durch zu hohe Verstärkung? Metering kann nicht alles erkennen, besonders kurze Peaks werden deutlich schwächer dargestellt, als sie in Wirklichkeit sind, besonders bei sehr langsamen Meters wie einem VU.

Einstreuungen machen sich recht eindeutig bemerkbar und liegen oft im Hochmitten- und Höhenbereich (Ausprobieren: Lampen ausschalten/umstellen, Klimaanlagen und andere Verbraucher deaktivieren, Telekommunikationsgeräte ausschalten – ganz besonders DLAN! –, andere Steckdosen nutzen). Tückisch sind elektromagnetische Einstreuungen z.B. durch Oberleitungen. Netzbrummen ist eindeutig erkennbar an der Frequenz, doch sind ab und an 100 oder 150 Hz stärker ausgeprägt als 50 Hz. Auch hier hilft, Massen entweder zusammenzuführen oder zu trennen (unterschiedliche Steckdosen). Tieffrequente Fehlsignale entstehen ab und an durch Bodenvibrationen großer Straßen- oder Schienenfahrzeuge, deren Motoren oder sogar durch Luftbewegungen durch Klimaanlagen. Niederfrequente Störquellen hört man oft mit den Ohren nicht, verstärkt dann aber schon. Besonders bei der Verwendung echter Kugelmikrofone (Druckempfänger) kann das auffallen.

Digitalfehler sind oft Aussetzer oder das berühmte „Britzeln“. Mögliche Gründe hierfür sind vielfältig, von fehlerhaftem Clocking, leer oder voll laufenden Buffern durch zu geringe Bereitstellunge- oder unpassende Verarbeitungsgeschwindigkeiten etc. pp. Mit ein wenig Erfahrung kann man diverse Jitter, zu geringe Quantisierungen durch zu geringe Aussteuerung, Digitale Clips und dergleichen durch Hören erkennen.

Tauschspielchen bei technischen Defekten

Ist ein Fehler einigermaßen lokalisiert, lässt sich eindeutiger klären, wo der Grund liegt, indem Teile getauscht werden. Simpel gestaltet sich das mit Kabeln, die einfach getauscht werden können. Bei Rackverkabelung bedeutet das leider häufig: Taschenlampe an und kriechen. Bei Stereosignalen lassen sich solche Dinge recht einfach mit Kanaltausch vornehmen. Ist eine Patchbay im Spiel, müssen häufig entweder mehrere Stationen im Signalweg überbrückt oder die Anschlüsse an andere Geräte mit dem Problemfall vertauscht werden. Ideal ist, wenn ein komplettes Gerät getauscht werden kann.

Kabel lassen sich mit einem Kabeltester wie dem Mackie MTest-1 Cable Tester schnell auf generelle Funktionsfähigkeit prüfen. Diese Aufgabe kann auch ein Multimeter übernehmen, welches zu den wichtigsten Hilfsmitteln im Tonstudio zählt. In der Hand eines mit der Materie erfahrenen Nutzers lassen sich darüber hinaus auch interne Defekte an Geräten aufdecken (Achtung: Strom kann verletzen und töten! Außerdem verliert man mit Öffnen oft Ansprüche auf Garantie oder Gewärleistung und kann weitere Fehler verursachen.).

Sind Röhren in einem Gerät verbaut, kann ein Wechsel mit passendem Ersatz die Lösung bringen. Hier sollte man sich aber auskennen, welcher Typ sich als Ersatz eignet. Es gibt unterschiedliche Bezeichnungen für die gleichen Röhren, manche Unterschiede sind vernachlässigbar, andere immens. In jedem Fall ist es ratsam, für Ersatzröhren die Angaben des Herstellers genau zu beachten. Weil oft gewisse Eigenschaften einer Röhre wichtig sind und diese aufwändig selektiert werden, ist es nicht falsch, dieses Verbrauchsmaterial direkt vom Hersteller zu beziehen oder solche mit seinem Segen anzuschaffen.

Sichtprüfungen

An Kabeln, Röhren und anderen elektronischen Bauteilen lassen sich teilweise Defekte direkt erkennen. Kabel können gequetscht sein, Röhren trüb und Bauteile verbrannt, verschmort, geplatzt oder ausgelaufen. Und natürlich sollten Sicherungen geprüft werden. Das ist aber nur dann notwendig, wenn ein Gerät komplett aussetzt und stromlos ist. Ab und an kann eine Gerätesicherung schmelzen, ohne dass ein interner Defekt vorliegt, aber im Regelfall ist eine geschmolzene Sicherung eher Symptom als Ursache. Das gilt auch für Hausinstallation mit den verschiedenen Sicherungen. 

Externe Hilfen

Lässt sich ein Problem intern nicht lösen, können externe Quellen helfen. Bei offenkundig gerätespezifischen Problemen ist es ein Segen, wenn man dieses irgendwo gekauft hat, wo man Personen mit entsprechender Expertise kontaktieren kann (und diese dann auch gerne helfen). Vielleicht hat man ja auch einen Bug oder Serienfehler entdeckt – nicht zuletzt sind Hersteller, Vertriebe und Einzelhändler bei Geräten besonders jenseits des Budget-Bereichs sehr interessiert zu helfen.

Unabhängig davon gibt es im erweiterten Bekanntenkreis vielleicht Menschen, die über Fachwissen und Erfahrung verfügen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es gibt auch Adressen, die einem professionell Tontechnik-Malaisen beheben helfen – gegen Bezahlung, wogegen nichts einzuwenden ist. Alternativ bieten sich Foren an, deren Diskussionsteilnehmer bisweilen mit durchaus kurzen Antwortzeiten und hohem Know-how aufwarten können. Allerdings entstehen zu oft Nebenschauplätze, die nicht gerade zur Problemlösung beitragen (Kommentare wie „Wieso hast du denn ein X und kein Y gekauft? Ich persönlich finde ja…“ helfen einem in einer Notsituation kaum weiter.).

Eine externe Quelle, die gerne einmal vergessen wird, ist das Handbuch zu bestimmten Geräten. Gar nicht selten sind in gedruckten Manuals wie auf den Internetseiten Beispielsetups vermerkt, Dinge klar und deutlich benannt oder grafisch dargestellt, theoretische Grundlagen erneut erklärt und FAQs aufgelistet.

Eine der einfachsten Hilfen…

Vielleicht nicht die schnellste, aber doch gut funktionierende Lösung ist schlichtweg der Neukauf eines Geräts, das bekanntermaßen eine Fehlfunktion oder einen Defekt aufweist. Das bedeutet allerdings oftmals eine nicht unerhebliche Investition, zu der sich noch Expresskosten oder der zusätzliche Kosten- und Zeitaufwand für die Besorgungsfahrt gesellen. Manchmal ist das aber ökonomisch durchaus gerechtfertigt, wenn ansonsten eine komplette Produktion länger stillstehen oder sogar abgebrochen werden muss. Hier zeigt sich der Vorteil von einer guten Beziehung zum Einzelhändler oder Systemhaus, die in solchen Fällen ihren guten (und in der Vergangenheit nicht zu stark feilschenden) Kunden gerne mal unbürokratisch helfen und eine Art "Zero Downtime"-Service ermöglichen. Manche lassen sich genau das aber auch gut bezahlen.

Muss Problembehebung wirklich jetzt sein?

Auch in der Tontechnik ist es wichtig, Probleme schnell in ihrer Schwere einzuschätzen und im größeren Kontext zu betrachten und bewerten. Vielleicht ist es nämlich beispielsweise besser, das nicht funktionierende zweite Mikrofon am Gitarrenamp zu ignorieren, wenn das andere ein brauchbares Signal gibt, weil man ansonsten den kreativen Fluss vielleicht einer ganzen Band unterbrechen müsste.

Zusammenfassung und CHECKLISTE

  • Problem genau benennen und zu reproduzieren versuchen, eventuell visualisieren
  • Vier-Augen-Prinzip nutzen, wenn möglich
  • Problemort oder -zeitpunkt eingrenzen: Signalnachverfolgung, Metering, Wechseln von Teilen der Kette
  • Ist es sicher kein Problem in der Abhörkette?
  • Lässt sich das Problem wiederholen? Lässt sich das Problem logisch eingrenzen?
  • Bedien- und Verständnisfehler ausgeschlossen? (Manuals nutzen, Settings überprüfen, Fehlinterpretationen ausschließen)
  • Lässt sich das Problem durch Austausch eines Teils lösen?
  • nach offenkundigen Defekten suchen, vor allem bei Verbrauchsmaterial (Röhren, Kabel…)
  • Wer kann Hilfestellung leisten (Hersteller, Vertrieb, Einzelhandel, Systemhaus, Kollegen, Techniker, Foren)?

Häufige Bedienfehler im Tonstudio

  • generelle Routingfehler (Patchbay incl. Normalisierung, falsches Kabel, falsche Beschriftungen, Signalrichtungsfehler)
  • geräteinterne Bedienfehler, vor allem in Mischpulten (Pre/Post Fader/Mute, Inline-Fehler)
  • versehentliches Bypassing (globales Gerät, einzelne Segmente oder Funktionen)
  • Symmetriefehler (Stereoklinke…)
  • Impedanzfehler und Pegelfehler
  • Clocking- und Formatfehler

Häufige technische Defekte im Studio

  • Lampendefekte
  • Röhrendefekte
  • Netzbrummen
  • andere Einstreuungen
  • Wackelkontakte oder Lötstellenbruch (vor allem an Buchsen)
  • defekte Netzteile
  • durchgebrannte Gerätesicherungen

Problem-Vorbeugung

Sicher, hier geht es vor allem darum, die Kuh schnell vom Eis zu holen. Aber natürlich lässt sich auch vorbeugen. So ist es selbstredend sinnvoll, ein gut geplantes, gewartetes und dokumentiertes Setup zu haben und dieses auch zu kennen. Für wichtige Aufgaben empfehlen sich Havariesysteme. Das kann ein alter Rechner sein, der bei schwerwiegenden Problemen zumindest aufzeichnen kann, ein parat stehender Preamp, ein zweites Paar Abhöre, ein anderer Kopfhörerverstärker für das Monitoring im Aufnahmeraum. Und natürlich ist es nicht nur sinnvoll, sondern schlichtweg notwendig, einige Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien griffbereit zu haben sowie Löten zu können.

Besonders dort, wo unterschiedliche Personen arbeiten, empfiehlt sich ein Fehlerbuch bzw. ein Blog, in welchem man Probleme und Defekte niederschreibt. Durch die Antworten stellen sich viele vermeintliche Defekte als Fehlbedienungen heraus. Aber besonders für selten auftretende Probleme ist das eine hervorragende Möglichkeit, diese zu erkennen und einzuengen.

Veröffentlicht am 01.12.2020

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