Test
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05.08.2019

Denon DN-300C MKII Test

Single CD/USB Player

Denon Professional liefert eine breite Auswahl an 19-Zoll-Mediaplayern, die sich nicht nur im FOH-Rack, sondern auch in diversen öffentlichen Einrichtungen einen Stammplatz reservieren können. In den Ausstattungen unterscheiden sich die verschiedenen Modelle teilweise erheblich. Vor dem Kauf macht es also durchaus Sinn, die Features zu vergleichen und auch die Überlegung anzustellen, welche Anforderungen an das Gerät gestellt werden sollen. Bei dem hier vorliegenden Denon DN-300C MKII handelt es sich um einen eher minimal ausgestatteten Player. Manchmal sind weniger Features aber auch völlig ausreichend. Und wenn sich das in einem günstigen Preis widerspiegelt, ist das umso besser. Das Gebotene sollte aber stimmig sein und genau in dieser Hinsicht prüfen wir den Denon DN-300C MKII jetzt.

Details

Verpackung und Lieferumfang

Wie auch die anderen Medienplayer von Denon Professional wird auch der DN-300C MKII in einer nüchternen Verpackung aus schwarzweißem Karton geliefert. Und wie gewohnt ist der Inhalt gut geschützt und fest verpackt. Neben dem Player selbst erspähe ich in der Verpackung die zugehörigen Rack-Ohren, die zur Befestigung dieser notwendigen Schrauben (in einer Tüte), das Kaltgerätestromkabel, die Fernbedienung, ein Stereo-Cinch-Kabel sowie die gedruckte Anleitung und Garantieinformationen.

 

 

Äußerliches

Der Denon Professional DN-300C MKII ist inklusive der montierten Rack-Ohren 483 mm breit, 347 mm tief und 44 mm hoch. In „Rack-Sprache“ ausgedrückt sind das genau 1 HE. Wie auch bei den anderen Geräten des Herstellers macht die Verarbeitung einen ordentlichen Eindruck. Das Gewicht des schwarz lackierten Players beträgt 3,6 kg.   

Frontseite

Die Vorderseite gestaltet sich wie gefolgt von links nach rechts: Power-Schalter, Infrarot-Sensor für die Fernbedienung, CD-Laufwerk mit fünf darunterliegenden Menü-Buttons plus rundem Eject-Knopf. Dann folgt das LC-Display, das bei Betrieb sämtliche Informationen in Weiß anzeigt. Rechts daneben zehn kleine runde Buttons für Titelauswahl und die etwas größer gestalteten Bedienelemente wie Search, Stop und Play/Pause. Außerdem sind hier der USB-Port und ein Push-Drehknopf für das Tempo platziert.

Die Auswahl von Titeln kann an der äußeren rechten Seite mit einem weiteren Push-Encoder erledigt werden. Direkt darunter wiederum befindet sich der Aux-Eingang für 3,5-mm-Stereo-Klinkenstecker. Sämtliche Knöpfe sind aus Gummi, fühlen sich gut an und lassen sich auch gut bedienen. Die beiden Encoder sitzen recht stabil. Soweit macht das hier alles einen positiven Eindruck.

Backpanel

Die Rückseite ist sehr übersichtlich – nicht überraschend, denn wir wissen ja bereits, dass die Features eher überschaubar sind. Keine Ausgänge für verschiedene Zonen, keine weiteren Eingänge oder ähnliche Überraschungen. Einzige Ausnahme ist vielleicht der kleine Bereich mit USB-Anschluss, der dem Updaten der Firmware des Players vorbehalten ist. Ansonsten gibt es auf der rechten Seite die Buchse für den Kaltgerätestecker des Stromkabels und auf der linken Seite der Audio-Ausgang in doppelter Ausführung. Das bedeutet konkret, dass hier sowohl symmetrische XLR-Buchsen als auch ein unsymmetrischer Stereo-Cinch-Ausgang eingebaut sind. Trotz all des Minimalismus – auf wichtige Sachen hat der Hersteller nicht verzichtet!

Fernbedienung

Die Fernbedienung bekommt den Strom über eine bereits installierte Knopfzelle. Vor dem ersten Einsatz muss ein kleiner Plastikstreifen herausgezogen werden, dann ist die Batterie sozusagen „scharf“. Die „Remote-Control“ ist aus Kunststoff, nur wenige Millimeter flach und mit kleinen Druckknöpfen bestückt, die auf Folienkontakten basieren. Das ist nicht unbedingt eine von mir favorisierte Technik, in dem Testbericht des Denon DN-350MP habe ich mich darüber bereits ausgelassen. Das Layout ist übersichtlich. 15 Taster widmen sich der Navigation mit den üblichen Funktionen wie Skipping, Spulen, Play, Pause, Stop, Random, Repeat, oder Ändern der Anzeige. Ansonsten kann hier noch das Tempo verändert werden oder der Text im Display „eingefroren“ werden. Der obere, mit einer feinen Linie umrandete Teil dient der Auswahl der Quelle, also USB, AUX oder CD. Weiterhin sehe ich hier zwei Knöpfe für das Tempo (Tempo und Tempo Lock) sowie einen Knopf zum Stummschalten (Mute). 

Pro & Contra

  • solide Verarbeitung
  • übersichtliche Bedienung
  • sowohl Cinch- als auch XLR-Ausgänge
  • relativ günstig

  • spielt nur MP3 / bedingt WAV
  • USB-Medien müssen nach Wechsel der „Source“ neu eingesteckt werden
  • Lautstärke bei Aux-Eingang gedämpft
  • etwas träge Reaktion der Fernbedienung

Gehört zu dieser Serie

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