Test
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15.05.2020

Praxis

Bedienung via Display

Ausgestattet ist der Scheinwerfer mit einem OLED-Display mit berührungsempfindlichen Tasten. Unkompliziert lassen sich damit die gewünschten Farben, Dimmer- und weitere Einstellungen anwählen. Zunächst muss das Display entsperrt werden. Das geschieht, indem die Buttons Mode und Set für drei Sekunden gleichzeitig gedrückt werden. Diese Sperre schaltet sich ebenso ein, wenn längere Zeit keine manuelle Eingabe erfolgt ist. Wiederum heißt es, die beiden Buttons gleichzeitig zu drücken. Die besagten drei Sekunden werden auch im Display angezeigt und heruntergezählt. Übrigens gilt das gleichfalls, wenn das Gerät auf Standby geschaltet werden soll.

Ein winziges Manko zeigt sich bei der manuellen Bedienung aufgrund der versenkten Platzierung des Displays. Obschon die Touch-Taster auf Berührung sehr gut reagieren, ist der Zugriff ein wenig unkomfortabel. Der Grund dafür: Während man die gewünschten Einstellungen über das Display vornimmt, blickt man die ganze Zeit ins Licht der LEDs. Es befindet sich also gewissermaßen auf der falschen Seite.

Steuerung

Der Scheinwerfer kann in drei verschiedenen DMX-Modi ins Setup integriert werden. So stehen der 4-Kanal-, 6-Kanal- und der 9-Kanal-Modus zur Verfügung. Ebenfalls wählbar ist zwischen Wireless-DMX of oder off.  Betreiben lässt er sich als Master oder Slave. Zur Verfügung stehen mehrere Automatik-Shows mit vorprogrammiertem Programmablauf, wobei die Geschwindigkeit des Programmablaufs im Bereich von 1 bis 100 individuell eingestellt werden kann. Insgesamt 39 verschiedene statische Farben und Mischfarben können genutzt werden.

Lichtausbeute und Farbintensität

Laut Hersteller haben die Akkus der LED-Scheinwerfer bei voller Lichtleistung eine Laufzeit von mindestens 6 Stunden. Wird lediglich eine Farbe genutzt, steigert sich die mögliche Betriebszeit auf etwa 22 Stunden. Die Farben sind ansprechend und überzeugen im gesamten RGBW-Spektrum. Bei den Farbverläufen kann zwischen dezenten und langsamen Übergängen bis zu kontrastreichen Wechseln gewählt werden. Die Dimmer sind inklusive der Farbwechselgeschwindigkeiten nuancenreich einstellbar.

Zweck der LED-Scheinwerfer ist die Ambient-Beleuchtung. Dafür bieten sie mit den 12 Watt starken LEDs ausreichend Lichtleistung. Insbesondere dann, wenn sie im Set nebeneinander gruppiert werden. 

Verbleibt eine Anmerkung zur Geräuschentwicklung

Das Tour-Pack selbst macht während des Ladevorgangs aufgrund des Lüfters durchaus vernehmliche Geräusche. Zumal dieser Vorgang allerdings kaum bei der Veranstaltung selbst durchgeführt wird, kann dieser Aspekt vernachlässigt werden. Die LED-Scheinwerfer sind lüfterlos und geben keinerlei Geräusche von sich.

Pro & Contra

  • Ignition WAL-L412 BP Tour Pack 4in1:
  • stimmiges All-in-one-Konzept
  • integrierte Ladeelektronik
  • solide Bauweise
  • Scheinwerfer-angepasstes Inlay
  • solide und stabil
  • LED-Strahler – Ignition WAL-L412 BP:
  • flexible Komponenten für Ambient-Beleuchtung im Innen- und Außenbereich
  • Wireless-DMX-Empfänger zur kabellosen Ansteuerung inklusive
  • langer Akkubetrieb durch Intelligentes Powermanagement
  • Winkel des LED-Panels justierbar

  • LED-Strahler – Ignition WAL-L412 BP:
  • kein separater Stromanschluss vorhanden
  • Display mit Touch-Tastern unkomfortabel erreichbar

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