Hersteller_Line6
Test
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21.04.2009

Line 6 M13 Stompbox-Modeler Test

Schatzkiste?

Im Vergleich zu seinen Mitbewerbern in der Verstärkerwelt ist der amerikanische Hersteller Line 6 noch sehr jung. Das Unternehmen startete 1996 mit seinem ersten Gitarrenverstärker, dem AxSys 212, und läutete 1999 mit der Präsentation des POD  eine neue Ära ein: Gitarrenrecording ohne Amp - das magische Wort hieß Modeling. Zwar hatte die japanische Firma Roland/Boss schon vorher diverse Geräte am Start, aber der POD wurde zum unumstrittenen Verkaufsschlager. Das Grundkonzept des Sound-Modeling besteht einfach gesagt darin, die klanglichen Eigenschaften legendärer Amps und Boxen zu analysieren, sie digital nachzubilden, elektronisch zu speichern und so jederzeit abrufbar zu machen. Plötzlich hatte jeder Gitarrist Zugang zu den Klangwelten der alten Fender- und Marshall-Amps, ohne zusätzliches Equipment - und sogar schon fertig mikrofoniert. Man musste seinen POD nur noch an ein Mischpult anschließen und der gewünschte Sound konnte sofort aufgenommen werden.

 

Was mit den Parametern klassischer Verstärker und Lautsprecherboxen funktionierte, das versuchte man schließlich auch mit Effektgeräten. Man nahm also die Charakteristika diverser Pedal-Klassiker unter die Lupe und heraus kamen der Distortion Modeler (DM4), der Delay Modeler (DL4), der Filter Modeler (FM4), der Modulation Modeler (MM4) und das Hall-Modeling-Pedal Verbzilla.

 

Line 6 Bodenpedale, die legendärer Effekte nachbilden sind, nicht zuletzt wegen ihrer einfachen Bedienung und der Möglichkeit, drei Settings abzuspeichern, in den Effektboards vieler Gitarristen zu sehen und vor allem zu hören. 2008 brachte die Firma mit dem M13 Stompbox Modeler schließlich ein „Best Of“ - Board heraus, das die Features der oben genannten Pedale vereint. Was so alles in der „Riesen-Tretmine“ steckt, das erfahrt Ihr im folgenden Test.

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