Software
Test
10
23.04.2018

Fazit
(4 / 5)

Es gibt natürlich noch sehr viel mehr Messsysteme (Hard- und Software) auf dem Markt, welche zumindest für True Peak und Lautheit die gleichen Werte anzeigen. Die meisten besitzen allerdings nicht die Anpassungsfähigkeit des MAAT DR Meter MkII.Viele werden sich fragen, ob sie überhaupt Geld ausgeben sollen für ein Plug-in, welches zumindest nicht direkt den Sound verbessert. Unter professionellen Gesichtspunkten sollte man aber bedenken, dass ein solches Messinstrument die eigene Sensibilität für Dynamik und Lautheit verbessern kann und somit dann doch den Sound der Produktionen aus dem eigenen Studio positiv beeinflusst.Noch dazu machen die Anpassungsmöglichkeiten das Plug-in von MAAT zukunftssicher, denn Skalierung und Threshold können auch an zukünftige Standards angepasst werden.Die Ballistik ist leider nicht einstellbar, allerdings sind die gewählten Werte des MAAT Dynamic Range Meter MkII praxisorientiert und gut ablesbar.Die Messung der dynamischen Dichte in Relation zur gewünschten Ziellautheit und die gleichzeitige Darstellung von relativen und absoluten Werten schließlich stellen wichtige Alleinstellungsmerkmale dar.

  • Pro
  • gleichzeitige Anzeige von relativen und absoluten Werten
  • Threshold und Skalierung flexibel einstellbar
  • zukünftige Standards können adaptiert werden
  • gut gewählte Ballistik der Balkenanzeigen
  • moderater Ressourcenbedarf
  • Contra
  • Ballistik der Balkenanzeigen nicht einstellbar
  • Features:
  • AAX für ProTools 10.3.10 und aufwärts, VST2 und VST3 für Mac und Windows, AudioUnit
  • 44.1 kHz bis 384 kHz, maximale Auflösung für MFiT-Messung: 96 kHz
  • BS.1770, R128 und A/85 konforme Lautheitsmessung, Messung und Anzeige des Dynamikumfangs (DR und DRi) sowie der Abweichung von der Ziellautheit (Dynamic Deviation), Messung und Monitoring durch Apples AAC Codec (MFiT) zuschaltbar
  • 32 Bit und 64 Bit, MacOS X 10.8 und aufwärts, Windows 7 und aufwärts
  • Preis
  • 129 USD (Straßenpreis am 23.4. 2018, momentan ca. 104 EUR)
Veröffentlicht am 23.04.2018

Pro & Contra

  • gleichzeitige Anzeige von relativen und absoluten Werten
  • Threshold und Skalierung flexibel einstellbar
  • zukünftige Standards können adaptiert werden
  • gut gewählte Ballistik der Balkenanzeigen
  • moderater Ressourcenbedarf

  • Ballistik der Balkenanzeigen nicht einstellbar

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