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23.01.2018

NAMM 2018: Panoptigon vorgestellt

Das Optigan der 1970er Jahre reanimiert

Das Panoptigon von Quilter Labs ist eine überarbeitete Version des Optigans aus den 1970er Jahren, was durch den Betrieb mit Optical Discs wie ein Sampler funktioniert. Quilter Labs bringt es zur NAMM zurück in die Gegenwart.

Ein Optigan, das Original, ist ein Instrument der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, das optische Spezialdiscs abspielt und diese auf eine Tastatur verteilt, ähnlich dem Mellotron oder Orchestron.

Der Entwickler des Panoptigans ist Robert Becker von Quilter Labs und das gezeigte Instrument ein Prototyp des Panoptigons. Das Gerät mit der ursprünglichen Bezeichnung Optigan, ein Wortspiel aus Optical Disc und Organ, spielt Samples von einer optischen Disc ab und sieht daher auch aus wie ein Plattenspieler oder übergroßer CD-Player.

Die Form der Orgel wurde in der neuen Gestaltung durch eine MIDI-Integration weggelassen und ist somit vergleichsweise kompakt. Neben der tonalen Spielweise kann ein Sample auch vor- und rückwärts gespielt werden. Das Panoptigon liefert interne DSP-Effekte, Vibrato und Pitch Bending, was mit der Technik der 1970er Jahre eher eine echte Herausforderung ist.

Die zum  betrieben des Instruments notwendigen Discs gibt es ebenfalls von Quilter Labs, denn die Originale sind recht schwer aufzutreiben. Das Gerät kann übrigen auch die alten Discs abspielen. Es ist also nicht nur mit den „Neuen“ betreibbar. Das Panoptigon wird auf der NAMM vorgestellt werden, höchstwahrscheinlich zunächst um auszuloten, ob sich Interessenten für ein solches Konzept finden.

Es bleibt also spannend.

Ein Video zeigt den Prototypen des Panoptigans

Weitere Infos dazu gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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