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14.01.2021

NAMM 2021: Dean Dimebag Razorback Rust ohne echten Rost

Das ist doch mal ein echtes Original: Die Dean Dimebag Razorback Rust gab es so schon einmal aus dem US Custom Shop, kommt nun aber von der Stange aus Südkorea und ist entsprechend preiswerter. Es könnte für uns in Deutschland allerdings ein Problem damit geben.

Lackierung: Wow!

Wenn du Dimebag-Fan bist, dann geht nichts über die „richtige“ E-Gitarre zum Covern der Klassiker von Pantera. Sicherlich braucht es zum authentischen Sound nicht zwingend einen Nachbau einer der ikonischen Modelle des Gitarristen, aber es ist doch ein gutes Gefühl.

Und abgesehen davon ist die Lackierung optisch einfach nur ein Traum. Bröckelnder Lack, Roststellen – das Ganze „in echt“ rostend wäre nur noch das i-Tüpfelchen. Dazu kommt ein Matching-Headstock (in gewohnter Übergröße) und die Rasierklingeneinlage im 12ten Bund. Wenn das keine Klebefolie ist, dann ist das herausragende Arbeit, die man so nur schwer und für Unsummen im Dean Custom Shop bekommen kann.

Dean Dimebag Razorblade Rust Gitarre Close

Dimebag Razorback

Die zackige und eckenreiche E-Gitarre sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern hat auch unter dem Lack etwas zu bieten. Mahagoni-Body, flache Mahagonidecke, Mahagonihals mit V-Form, Palisandergriffbrett mit 22 Jumbo-Bünden und sehr flachem 14“ Radius – klingt nach einer sehr bequem bespielbaren E-Gitarre.

Neben dem Floyd Rose 1000 Tremolo gibt es auch das Locking-Gegenstück an der Nut. Dazwischen werden auf der 24,75“ Mensur noch zwei Humbucker verbaut: Seymour Duncan 59 Black/Cream (Zebra!) am Hals und Seymour Duncan Dimebucker SH-13 mit den charakteristischen Blade-Pole-Pieces am Steg. Die beiden Volume-Regler sind mit kleinen, weißen Ringen an der Oberseite gut erkenn- und erfühlbar. Und für das korrekte Tuning sorgen Grover Tuner. Sehr solide.

Dean Dimebag Razorblade Rust Gitarre Front Back

US-only Limited Run

Es gibt ein kleines Problem bei der Dean Dimebag Razorback Rust: Es handelt sich dabei um einen Limited Run, der anscheinend (vorerst?) nur in den USA vertrieben wird. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch Modelle nach Europa schaffen werden. Hier sollten die Händler aktiv werden, als Privatperson ist der Import (vor allem im Garantiefall) eher eine unschön teure und langwierige Sache.

Die Razorback soll 1349 USD in den USA kosten. Da kommt wie immer noch die Steuer oben drauf und die Versandkosten.

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