Gitarre Bass Hersteller_Pedaltrain
Test
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16.04.2018

Pedaltrain Spark Test

Mehrfach-Stromversorgung für Effektpedale

Schlanker Kraftprotz

Mit dem Pedaltrain Spark stellt sich ein Multi-Output-Netzteil vor, das laut Datenblatt mit insgesamt 1300 mA eine recht kraftvolle Energiequelle für diverse Pedale darstellt. Im Gegensatz zum Pedaltrain Volto hängt unser Kandidat an der Steckdose, besitzt also keinen Akku, ist aber mit galvanisch getrennten Ausgängen ausgestattet.

Das Besondere in diesem Fall sind die kompakten Abmessungen des Spark, der auch unter den kleinsten Pedaltrain-Boards Nano oder Metro einen Platz findet. Allerdings fällt er mit einem Straßenpreis von 199 Euro nicht mehr in die Schnäppchenkategorie, sondern konkurriert mit einer ganzen Reihe professioneller Energiespender. Wie sauber und stark der Strom ist, den er liefert, wird unser Test herausfinden.

Details

Gehäuse/Optik

Das Pedaltrain Spark Multi-Netzteil kommt im soliden Metallgehäuse mit den Maßen 146 x 86 x 30 mm (B x T x H) und legt sich mit saftigen 790 Gramm auf die Waage. Im Inneren werkelt ein spezieller Ringkerntransformator, der laut Hersteller für sauberen Strom und brummfreien Einsatz der Effektpedale sorgen soll. Die einzelnen Ausgänge sind jeweils galvanisch voneinander getrennt und an der linken Seite positioniert. Fünf Anschlüsse warten, zwei davon liefern maximal 500 mA, die übrigen drei jeweils bis zu 100 mA. Neben den Anschlüssen befindet sich eine grüne Status-LED. Auf der rechten Seite ist der Anschluss für das Kaltgerätekabel - das Spark kann mit 230 oder 110 Volt betrieben werden.

Ein roter Schiebeschalter neben dem Anschluss stellt die Netzspannung ein, womit das Netzteil auch weltweit einsetzbar ist, sofern man die entsprechende Steckervariante in petto hat; im Lieferumfang ist logischerweise eines für die hiesigen Breitengrade enthalten. Falls eine Netzspannung aus dem Ruder laufen sollte, schaltet sich ein interner Überspannungsschutz ein. Zudem sind alle Ausgänge gesichert, damit angeschlossene Pedale bei Kurzschluss oder Überspannung keinen Schaden nehmen.

Damit der Einsatz aus der Schachtel gelingt, gehört zum Lieferumfang auch ausreichend Kabelmaterial:

  • 2x Daisy-Chain-Kabel mit fünf Anschlüssen
  • 3x Standard-DC-Kabel (50 cm) mit Winkelstecker (2,1 mm)
  • 2x Standard-DC-Kabel (50 cm) mit Winkelstecker (2,1 mm)
  • 2x Standard-DC-Kabel (50 cm) Winkelstecker (2,1 mm) auf Winkelstecker (2,5 mm) für Line6-Pedale (MM-Serie, M9)
  • 1x Standard-DC-Kabel (50 cm) Miniklinke (3.5 mm) auf Winkelstecker (2,1 mm)

Das Spark zielt auf die User, die auch digitale Stromfresser auf dem Board haben, und mit den beiden 500-mA-Ausgängen lassen sich auch verhältnismäßig durstige verköstigen. Schön, dass auch zwei Kabel mit 2,5-mm-Stecker beiliegen, die Line6-Usern zusätzliche Investitionen ersparen, denn der Hersteller hat bei seinen größeren Pedalen (MM-Serie, M9) bekanntlich nicht das Standard-Format mit 2,1 mm Ringdurchmesser gewählt, sondern kocht mit 2,5 mm sein eigenes Süppchen.

Außerdem gehören Montageplatten zum Lieferumfang, mit denen das Spark Netzteil direkt an Pedaltrain-Boards befestigt werden kann. Dabei gilt zu beachten, dass das Board mit Klettband beklebt sein sollte, damit die Montageplatte nicht rutscht. Schrauben und Inbusschlüssel gehören ebenfalls zum Lieferumfang.

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Pro & Contra

  • galvanische Trennung aller Ausgänge
  • zwei 500 mA Ausgänge für digitale Pedale
  • solide Verarbeitung
  • einfache Montage am Pedaltrain-Board
  • stabile Ausgangsspannungen
  • umfangreiche Kabel-Ausstattung

  • Einstreuung beim Wah-Pedal (im Test: Dunlop Cry Baby)
  • hohes Gewicht

Gehört zu dieser Serie

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