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Test
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10.11.2020

Quiet Music Serenity Test

Freeware Sample Player für Windows und MacOS

Kostenlose Meditationswelten

Während man mit Synthesizern wie Omnisphere oder Serum so gut wie jeden Sound erzeugen kann, gibt es auch Instrumente, die sich auf einen bestimmten Sound oder eine Musikrichtung spezialisieren. Serenity von Quiet Music ist so ein Plugin. Dabei dreht sich alles um „gelassene“ Musik.   

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Details & Praxis

Allgemeines

Serenity ist kostenlos, man kann aber auf der Herstellerseite einen frei wählbaren Betrag an die Entwickler spenden. Wer keinen finanziellen Gegenwert erbringen möchte, wählt ganz einfach 0 Euro. Das Plugin gibt es für Windows und macOS in den Formaten VST2, VST3 und AU, Versionsbeschränkungen, die Betriebssysteme betreffen, werden keine angegeben.  

Konzept und GUI

Serenity basiert auf dem Maize Sampler von Maizesoft und zielt auf beruhigende Klangwelten ab, wie man sie zum Beispiel bei Meditationen oder Yoga nutzt. Dazu kann man drei Pad-Sounds mit einer Textur und verschiedenen Naturklängen mischen, wie zum Beispiel Regen oder Grillenzirpen.

Die drei Pad-Sounds stammen von einem Behringer Deepmind und können über ein Low-Pass- oder High-Pass-Filter klanglich angepasst werden. Modulationen lassen sich über einen LFO mit fünf verschiedenen Wellenformen erzeugen. Jeder Sound kann über einen separaten Output-Kanal ausgegeben und im Stereofeld verteilt werden. Die Hüllkurve rundet die Möglichkeiten der Klangbeeinflussung ab. 

Sound

Beim ersten Audiobeispiel habe ich den Sound über längere Zeit entwickelt. Anfangs hört man nur das erste Pad, dann habe ich die anderen Layers dazugemischt und schließlich mit dem Low-Pass-Filter noch weiter geöffnet. Die Natursounds sind hier zwar ein bisschen zu laut geraten, aber das Beispiel klingt wirklich gut. Die kreierte Atmosphäre könnte auch aus einem Film-Soundtrack von Junkie XL stammen. Beispiel 2 verfügt über wesentlich mehr Hall und klingt insgesamt auch heller und freundlicher. Der Gänsehaut-Faktor bleibt allerdings auch hier erhalten.

Fazit

Serenity von Quiet Music kann nicht außerordentlich viel. Was es kann, kann es dafür aber richtig gut. Die vier implementierten instrumentalen Layers klingen richtig gut und erschaffen Gänsehaut-Feeling und über das Filter, den LFO und die Multi-Outputs sind dutzende Klangkombinationen möglich. Die Natursounds sind wahrscheinlich nur in Meditationsmusik einsetzbar, sorgen aber für das gewisse Etwas und kreieren eine tolle Stimmung. Durch die Beschaffenheit der implementierten Pad-Sounds ist Serenity zwar auf bestimmte Stile festgelegt, das tut dem Spaß-Faktor des Plugins aber keinerlei Abbruch. 

  • Pro
  • klingt fantastisch
  • wenige Controls, aber viele Möglichkeiten zur Soundformung
  • Multi-Outputs
  • perfekt für meditative Musik
  • Contra
  • auf bestimme Musikstile beschränkt
  • Features
  • drei Pads + eine Textur
  • sechs Sound-Kulissen
  • Hall
  • ein LFO
  • Multi-Outputs
  • Hüllkurve
  • Preis
  • kostenlos
Veröffentlicht am 10.11.2020

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • klingt fantastisch
  • wenige Controls, aber viele Möglichkeiten zur Soundformung
  • Multi-Outputs
  • perfekt für meditative Musik

  • auf bestimme Musikstile beschränkt

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