Software
Test
10
31.10.2018

Fazit
(5 / 5)

Mit den Studio Strings Professional ist Spitfire Audio eine hochwertige Streicher-Library gelungen, die sich mit ihrem definierten Studiosound und präzisen Eingriff ins Klanggeschehen nicht nur für Film- und Game-Scorings, sondern auch für Musikproduktionen eignet. Die Library ist gewiss kein „Fertiggericht“ mit vorgefertigten Loops oder Klangeinstellungen, sondern vielmehr ein Profi-Tool, das sich an Produzenten richtet, die Wert auf viele Spieltechniken legen, um möglichst authentische Streicher-Arrangements zu erstellen und die Möglichkeit den Klangcharakter selbst zu formen. Auf Onboard-Effekte und Sound-Presets wird bewusst verzichtet. Vielmehr ist der Grundsound mit sechs mischbaren Mikrofonpositionen, Velocitykurven, mehreren Round-Robin-Optionen, Artikulations-Layerings und feinjustierbaren Expression Controllern individuell formbar. Ein zusätzlicher Pattern Sequencer ermöglicht das Erstellen umfangreicher Sequenzen, die sich über Keyswitches abfeuern lassen. Nicht benötigte Artikulationen und Mikrofonpositionen lassen sich aus dem Arbeitsspeicher löschen, um Ressourcen einzusparen.

  • Pro
  • herausragende Klangqualität
  • Mischung der Mikrofonpositionen

  • viele Artikulationen in mehreren Variationen
  • flexibles Arbeitsspeicher-Management
  • 
individuelle Notenauswahl im Pattern Sequencer
  • umfangreiche Round-Robin-Optionen

  • mehrere Mixe pro Instanz
  • erlaubt Feinjustierungen der Expression Controller
  • kurze Einarbeitungszeit durch smarte Hilfe-Anzeige

  • Contra
  • klein geratene Parameter und Beschriftungen im GUI (NI Kontakt)
  • Features
  • String-Library für Native Instruments Kontakt
Streicher-Ensemble mit Violinen (1 und 2), Violas, Celli und Bässen
  • aufgenommen im Studio One (Dry Stage) der Air Studios in London
  • Main String Section (8, 6, 6, 6, 4)
  • 2 Divisi Sections (4, 3, 3, 3)
  • Large Band (16, 12, 12, 12, 4)
  • General- und Expert-Ansicht
  • 232 Artikulationen und Spieltechniken (Am Interface und per Keyswitch auswählbar)
  • 6 Mikrofonpositionen inklusive Mixer mit Volume, Panorama und Stereobreite
  • Mixer-Settings global oder pro Artikulation einstellbar
  • bis zu 3 Dynamik Layer und 2 Round Robins
  • 2 Stereo Mixes
  • Velocitykurven individuell einstellbar
  • Controllers zur Feinjustierung von Dynamic, Vibrato, Legato Speed, Legato Intensity, Release, Tightness und Expression
  • Ostinatum: Arpeggiator mit Pattern Sequencer
  • anlegbare Mixer- und Pattern-Presets
  • Systemvoraussetzungen: Windows 7 oder neuer, macOS 10.10, Native Instruments Kontakt oder Kontakt Player 5.6.8 oder neuer, 210 GB freier Speicherplatz (421 GB während der Installation)
  • Preis
  • EUR 499 (UVP am 23.10.2018)
Veröffentlicht am 31.10.2018

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • herausragende Klangqualität
  • Mischung der Mikrofonpositionen

  • viele Artikulationen in mehreren Variationen
  • flexibles Arbeitsspeicher-Management
  • 
individuelle Notenauswahl im Pattern Sequencer
  • umfangreiche Round-Robin-Optionen

  • mehrere Mixe pro Instanz
  • erlaubt Feinjustierungen der Expression Controller
  • kurze Einarbeitungszeit durch smarte Hilfe-Anzeige


  • klein geratene Parameter und Beschriftungen im GUI (NI Kontakt)

Verwandte Artikel

User Kommentare

Zum Seitenanfang
ZUR STANDARD WEB-ANSICHT X