Gitarre Bass Hersteller_TREX
Test
1
11.05.2011

Gehäuse/Optik

Bis auf die Farbe ist zumindest optisch nicht viel passiert, lediglich die Schaltfunktion zwischen Light- und Heavy-Effekt wurde eingespart. An der rechten Seite des Metallgehäuses findet man den Input Gain-Regler, mit dem man den Pegel des eingehenden Signals anpassen kann - eine sehr wichtige Funktion. Denn ist der Effekt beispielsweise in den Einschleifweg des Amps geschaltet, lassen sich hier zu hohe Signalstärken aus der Vorstufe angleichen oder auch schwache anheben. Somit ist immer für ein sauberes Pegel-Management gesorgt. Zur besseren Orientierung ist für diese Funktion auch eine LED zuständig, die bei zu kräftigem Signal rot leuchtet. Wie schon beim Vorgängermodell kann der Regler nach der Einstellung ins Gehäuse gedrückt werden.

Die restlichen Justiermöglichkeiten in Form von Chickenhead-Knobs befinden sich in 2-3 Formation auf der Oberseite. Zusätzlich dienen metallene Kippschalter der Anwahl von Chorus oder Flanger. Hier ist auf jeden Fall eine qualitative Verbesserung im Vergleich zu den Kunststoff-Drucktastern des Vorgängermodells sichtbar. Ebenfalls aus Metall ist der eigentliche Effekt-Fußschalter, der seine Arbeit knack- und unterbrechungsfrei verrichtet. Zwar ist der Twister 2 etwas breiter geraten als die Standard-Effektpedale von Boss oder Ibanez und nimmt dadurch auch mehr Platz auf dem Pedalboard ein, für seine Größe ist er aber mit gerade einmal 350 Gramm eher ein Leichtgewicht. Auf der Unterseite befindet sich neben den vier kleinen Gummifüßen, die für rutschfesten Halt sorgen, auch das Fach für die 9V-Blockbatterie.  Allerdings wird im Manual vom Hersteller schon darauf hingewiesen, dass selbst mit einer Alkaline-Batterie lediglich bis zu 60 Minuten mit Effekt gespielt werden kann. Der Twister ist also ein kleiner Stromfresser, der bei benötigten 85 mA wirklich besser an einem Netzteil oder einer Multi-Stromversorgung im Pedalboard aufgehoben ist. 

Rückseite/Anschlüsse
Die drei Klinkenbuchsen und der Anschluss für das (optionale) Netzteil befinden sich auf der Rückseite des Gehäuses. Der Twister 2 ist für den Stereobetrieb konzipiert, daher gibt es zwei Ausgangsbuchsen (OUT L, OUT R). Selbstverständlich kann man auch nur einen Ausgang für den Monobetrieb benutzen. 

Bedienung
Mit dem Fußschalter wird der Effekt wie üblich aktiviert und die Kontroll-LED leuchtet. Der Kippschalter zwischen den beiden oberen Reglern wählt zwischen Chorus und Flanger. Die Einstellung des Sounds erfolgt mit fünf Reglern:

Depth    Mischt das Effektsignal zum Originalsound.

Level 
   Bestimmt die Endlautstärke des kompletten Signals – auch sehr sinnvoll zum Justieren des Ausgangspegels beim Einsatz im Effektloop.

Regen 
   Steht für Regeneration. Meint den Anteil des Signals, das dem Effekt wieder hinzugefügt wird, bei vielen Pedalen auch Feedback genannt.

Tone 
   Die Klangregelung. Der Sound kann hiermit noch etwas dumpfer oder heller eingestellt werden, je     nach Geschmack und Belieben.

Rate    Bestimmt die Effektgeschwindigkeit.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Chorus & Flanger in einem Pedal
  • Verarbeitung
  • Stereo-Sound
  • Klangqualität und Wirkungsweise der Regler

  • Rauschen wird bei höheren Einstellungen des Tone-Reglers stärker
  • verzerrte Sounds im Chorus Mode nicht überzeugend

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