Test
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20.12.2011

Zoom H2n Test

Mobiler Digital-Recorder

Die nächste Generation des H2

Gäbe es Survival-Westen für Musiker, deren Taschen mit der grundlegenden Ausstattung für den kreativen Alltagsbedarf gefüllt sind, so wären diese im Zuge der letzten Jahre deutlich leerer geworden. MP3-Player, Metronome, Stimmgeräte, Terminkalender und selbst Notenpapier sind immer seltener zu sehen – statt in klassischer Weise auf einen Spezialisten für jeden Anwendungsbereich angewiesen zu sein, bearbeitet man heutzutage den Touchscreen seines Smartphones oder Tablet-Computers, um eine entsprechende App zu laden. Auch die Aufnahmefunktionen solcher Alleskönner werden immer umfangreicher, und in letzter Zeit ist sogar zu beobachten, wie Software für Multitrack-Recording, DJ-Apps und echte Audio-Interfaces mit integrierten Kondensatormikrofonen auf dem Markt für Handy-Zubehör sprießen. 

Den altbewährten mobilen Digitalrecordern konnten diese Entwicklungen bisher aber trotzdem nicht den Rang ablaufen, und gerade in diesem Bereich hat sich die Firma Zoom mit Geräten wie dem H1, H2 und H4n einen sehr guten Namen gemacht. Die konsequent hohe Aufnahmequalität und gleichzeitig erfreulich niedrige Preislage bei allen Geräten spricht nun einmal für sich. In diesem Test nehmen wir uns mit dem H2n den jüngsten Spross aus dem Sortiment des japanischen Herstellers vor.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Hervorragender Klang
  • Echte XY- und MS-Anordnung der Mikrofonkapseln
  • Geringer Energieverbrauch
  • MP3-Encoding von bereits aufgenommenen Wav-Files
  • Data-Recovery bei Stromausfall
  • Zusatzfunktion als Audio-Interface
  • Steinberg Wavelab LE 7 enthalten

  • Probleme mit hohem Schalldruckpegel
  • Plastik-Gehäuse und Haptik etwas dürftig
  • Keine direkte Mono-Aufnahme möglich

Gehört zu dieser Serie

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